23.06.2016

Arbeitsschutz im Gesundheitswesen

Personen, die Menschen stationär oder ambulant untersuchen, behandeln oder pflegen, sind besonderen Gefährdungen ausgesetzt.

Unterweisung Pflege

Der Begriff Arbeitsschutz im Gesundheitswesen ist weit gefasst. Er umfasst u.a. den Arbeitsschutz…

  • in der Arztpraxis
  • im medizinischen Labor
  • in der Pflege
  • im Rettungsdienst
  • in der Geburtshilfe
  • in der Tiermedizin und Tierheilkunde
  • in der Pharmazie
  • und weitere Bereiche.

 

Spezifische Herausforderungen für den Arbeitsschutz im Gesundheitswesen

Mitarbeiter im Gesundheitsdienst sind spezifischen Gefährdungen ausgesetzt. Allen voran sind zu nennen:

  • Gefährdungen durch Infektionserreger
  • Gefährdungen bei Desinfektionsarbeiten
  • Gefährdungen bei Sterilisationsarbeiten
  • Gefährdungen durch Medikamente
  • Gefahr der Entstehung von Allergien
  • Gefährdungen durch Gefahrstoffe

Andere Risiken bestehen in unspezifischen Gefährdungen bzw. Unfällen wie

  • Ausrutschen
  • Prellen
  • Stoßen
  • Fallen und
  • Wegeunfällen

Zusätzlich sind Beschäftigte im Gesundheitsdienst noch Belastungen ausgesetzt, die sich aus den Besonderheiten der Tätigkeit ergeben. Dazu gehören:

  • Wechselschicht
  • psychische Belastungen durch Leid und Tod anderer Menschen
  • Heben und Tragen
  • Personalnot
  • lange Arbeitszeiten verursacht durch
    • Notfälle
    • lange Operationszeiten
    • Ausfall von Kollegen
    • Personalengpässe

Tipp: Erschlagen Sie gleich 7 Fliegen mit einer Klappe und unterweisen Sie folgende wichtige Themen mit dem Kombipaket „In 30 Minuten unterweisen – Gesundheit & Pflege„:

  • Nadelstichverletzungen
  • Psychische Belastungen
  • Hautschutz
  • Heben und Tragen
  • Umgang mit Stress
  • Stolpern, Rutschen, Stürzen
  • Löschen von Bränden

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Autor: WEKA Redaktion