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22.06.2015

Mit der Betriebssicherheitsverordnung ändert sich auch die Gefährdungsbeurteilung

Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) wurde zum 1. Juni 2015 neu strukturiert und an europäisches Recht angeglichen. Damit verbunden ist auch eine Anpassung der Gefährdungsbeurteilung, denn diese ist ein wichtiger Grundbaustein des Schutzkonzepts der BetrSichV.

Mit der BetrSichV ändert sich auch die Gefährdungsbeurteilung.© Wavebreakmedia Ltd /​ Wavebreak Media /​ Thinkstock

Über alle Änderungen und Neuerungen zur Gefährdungsbeurteilung können Sie sich im Detail auch im Online-Seminar „Neue Anforderungen an die Gefährdungsbeurteilung“ informieren. Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) liefert die gesetzlichen Grundlagen, um den Arbeitsschutz beim Betrieb von überwachungsbedürftigen Anlagen und bei der Verwendung von Werkzeugen, Geräten oder Maschinen zu verbessern. Sie betrifft grundsätzlich alle, die Arbeitsmittel bereitstellen oder überwachungsbedürftige Anlagen betreiben. Für die Umsetzung ist der Arbeitgeber bzw. Betreiber verantwortlich. Die nun novellierte Fassung soll die Regelungen vereinfachen, rechtliche Sicherheit schaffen und den Beschäftigten gleichzeitig verbesserten Schutz bieten. Doppelregelungen wurden beseitigt und Prüfvorschriften konkreter formuliert.

Was sich ab 1. Juni 2015 durch die neue BetrSichV für die Gefährdungsbeurteilung ändert, lesen Sie hier im Kurzüberblick:

  • Die besondere Bedeutung der Gefährdungsbeurteilung wird in der novellierten Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) noch mehr hervorgehoben.
  • Die Festlegungen für die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung wurden deutlich konkreter gefasst und gehen daher weit über die Festlegungen in der bisherigen BetrSichV hinaus.
  • Es muss jetzt jeder Arbeitgeber seine durchgeführte Gefährdungsbeurteilung unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten (also bereits ab einem Beschäftigten) dokumentieren.
  • Die Gefährdungsbeurteilung ist künftig für auch für überwachungsbedürftige Anlagen durchzuführen.
  • In § 3 BetrSichV werden konkrete Hinweise zu den Inhalten einer Gefährdungsbeurteilung gegeben. Die §§ 4, 5, 6, 7, 8 und 9 der BetrSichV ergänzen diese um zahlreiche weitere Punkte. Mit den zahlreichen detaillierten Regelungen für Schutzmaßnahmen werden den Arbeitgebern Hilfestellung in Form von Maßnahmenkataloge für die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung an die Hand gegeben (Checklisten).

Über alle Änderungen und Neuerungen zur Gefährdungsbeurteilung können Sie sich im Detail auch im Online-Seminar „Neue Anforderungen an die Gefährdungsbeurteilung“ informieren.

 

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Autor: WEKA MEDIA Redaktion

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