Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“ 23.06.2016

Behindertenschutz

Menschen mit Behinderung sind in ihren körperlichen und/oder geistigen Fähigkeiten und in ihrer Gesundheit eingeschränkt und weichen daher von dem für ihr Lebensalter typischen Zustand ab. Daher ist ihre Teilnahme am normalen gesellschaftlichen Leben eingeschränkt.

Aufgrund dieser Einschränkung ergeben sich für die behinderten und schwerbehinderten Menschen gerade im Arbeitsleben signifikante Nachteile. Folglich bedürfen behinderte Menschen eines besonderen Schutzes vor Benachteiligung.

Gesetzliche Bestimmungen

Zum Schutz von Menschen mit Behinderung existieren verschiedene gesetzliche Bestimmungen. So ist z.B. in Artikel 3 Grundgesetz das Benachteiligungsverbot behinderter Menschen festgelegt. Des Weiteren existieren auch gesetzliche Regelungen zur Beschäftigungspflicht der Arbeitgeber und zur Ausgleichsabgabe.

Gesetzliche Regelungen zum Behindertenschutz

Der gesetzliche Schutz behinderter und schwerbehinderter Menschen wird seit 2001u.a. im Neunten Buch Sozialgesetzbuch (SGB) und in der Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung (SchwbAV) geregelt. Das Hauptziel der gesetzlichen Schutzbestimmungen ist es, bestehende Arbeitsverhältnisse für schwerbehinderte Menschen dauerhaft zu festigen und die Voraussetzungen für möglichst viele Neueinstellungen von schwerbehinderten Arbeitssuchenden zu schaffen.

Als Ausgleichsabgabe bezeichnet man gemeinhin die Zahlungen, die Arbeitgeber an das zuständige Integrationsamt entrichten müssen, die nicht die im Neunten Buch Sozialgesetzbuch vorgegebene …

Autor: WEKA Fachredaktion

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