CO₂-Preis 2026: Auswirkungen des nationalen Emissionshandels auf Unternehmen
Im nationalen Emissionshandel steigt der CO₂-Preis im Jahr 2026 weiter an. Für Unternehmen ergeben sich daraus zusätzliche Kosten, insbesondere in den Bereichen Wärmeversorgung, Mobilität und logistische Prozesse.
Zuletzt aktualisiert am: 28. April 2026

Der Preiskorridor für Emissionszertifikate liegt im Jahr 2026 zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne CO₂. Damit setzt sich die schrittweise Verteuerung fossiler Brennstoffe fort, die bereits in den Vorjahren begonnen hat.
Der nationale Emissionshandel (nEHS) betrifft insbesondere die Inverkehrbringer von Brennstoffen. Die Kosten werden entlang der Wertschöpfungskette weitergegeben und wirken sich somit auch auf Unternehmen aus, die fossile Energieträger einsetzen.
Zentrale Auswirkungen für Unternehmen
- steigende Kosten für fossile Brennstoffe
- Auswirkungen auf Wärme- und Prozessenergie
- Erhöhung von Transport- und Logistikkosten
- zunehmender Druck zur Umstellung auf alternative Energieträger
Einordnung und strategische Relevanz
Mit dem weiteren Anstieg des CO₂-Preises gewinnt die CO₂-Bepreisung zunehmend an Bedeutung als Steuerungsinstrument für Investitionsentscheidungen. Unternehmen sehen sich verstärkt mit der Frage konfrontiert, in welchem Umfang fossile Energieträger weiterhin wirtschaftlich eingesetzt werden können.
Neben direkten Kostensteigerungen ergeben sich auch indirekte Effekte, etwa durch steigende Preise entlang der Lieferketten. Vor diesem Hintergrund wird die Umstellung auf alternative Energieträger sowie die Verbesserung der Energieeffizienz zunehmend zu einem wirtschaftlichen Faktor.
Weitere Informationen
Nationaler Emissionshandel (nEHS):
www.dehst.de/DE/Themen/nEHS/nEHS-verstehen/nehs-verstehen_node.html#doc284546bodyText7