Mit der Checkliste Risikomanagement sind Sie im Einkauf auf der sicheren Seite.
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Risikomanagement im Einkauf: So sorgen Sie vor

Vorsorgen mit strategischem Risikomangement:

Mit dieser Checkliste sind Sie für Ihr strategisches Risikomanagement im Einkauf gut aufgestellt. Sorgen Sie vor für die Bereiche Fehlmengen, Qualität und Risiko:

Ziel des strategischen Risikomanagements ist es, mögliche Gefahren bei Verfolgung der Unternehmensziele zu identifizieren, langfristig und ganzheitlich abzuwehren oder zumindest ihre Wirkungen zu verringern, wobei es den Anforderungen der Effektivität und der Effizienz entsprechen soll.

Gegenstand des strategischen Risikomanagements im Einkauf sind Situationen, in denen die optimale Zielerreichung behindert wird. Größtenteils lassen sich Risiken im Einkaufsbereich auf die beiden Merkmale Kosten und entgangene Gewinne zurückführen.

Die hauptsächlichen Risiken sind:

  • wirtschaftliche Risiken
  • politische Risiken
  • rechtliche Risiken
  • technologische Risiken
  • soziologisch-kulturelle Risiken
  • geographische Risiken

Die hauptsächlichen Risikobereiche im Einkauf sind:

  • Fehlmengen
  • Qualität
  • Preis
  • Untreue und Spionage

Risikoursachen können sein:

  • Wissensdefizite
  • Abhängigkeit von wenigen Lieferanten
  • Fehlerhäufigkeit
  • Qualitätsschwankungen
  • Planungsfehler
  • Stillstandszeiten
  • Personal (Motivationsmängel, Qualifikationsmängel, Untreue)
  • Sabotage

Risiken, die nicht identifiziert und analysiert werden, können nicht gesteuert werden. Erforderlich ist also eine Risikoerfassung (Risikoidentifikation). Dies bedeutet die Erfassung aller auf die Unternehmensziele wirkenden Risiken sowie die Entwicklung eines betrieblichen Risikoschemas.

Grundsätzliche Strategien für das Risikomanagement sind:

  • Risikovermeidung (Präventionsstrategie)
  • Risikoverminderung (Risikobegrenzung) z.B. durch regionale oder objektbezogene Streuung
  • technische oder organisatorische Maßnahmen
  • Risiko selbst tragen (Selbstbehandlung)

Von besonderer Bedeutung ist die Risikofinanzierung. Diese befasst sich mit der Frage, wie weit Risiken externalisiert werden, z.B. gegen Zahlung von Versicherungsprämien, bzw. welche Risiken vom Unternehmen selbst getragen werden.

Das strategische Risikomanagement im Unternehmen verankern

Das strategische Risikomanagement ist in den meisten Einkaufsorganisationen nicht verankert. Das hat izur Folge, dass diese Aufgabe häufig nicht genügend beachtet wird. Anstelle systematischer und zusammenhängender Vorgehensweisen findet man oft eher eine Feuerwehrmentalität und bestenfalls punktuelle Risikovorsorgen. Erforderlich aber ist ein strategisches Risikomanagement im Sinne eines ganzheitlich übergreifenden Konzepts.

Die Aufgaben des strategischen Risikomanagements fallen auf allen Hierarchiestufen an. Deshalb ist die ganzheitliche Wahrnehmung dieser strategischen Funktion durch eine Stabsstelle der obersten Einkaufsleitung die richtige Lösung.

Aufgabe einer solchen Stabsstelle ist nicht nur die Sensibilisierung sämtlicher Hierarchieebenen für strategische Risiken, sondern Entwurf und Bereitstellung systematischer, aufeinander abgestimmter, miteinander vernetzter ganzheitlicher Risikostrategien. Dabei ist der – zumindest vorübergehende – Einsatz externer Berater zu überlegen.

Datum:
11.01.2019
Format:
.docx Datei
Größe:
121 KB

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