News | Information 12.02.2015

Kulturelle Bildung soll in die Fläche gehen

Das Land Brandenburg startet gemeinsam mit der Stiftung Mercator ein dreijähriges Projekt zur Stärkung der kulturellen Bildung. In dessen Rahmen werden Schulen und Kultureinrichtungen stärker miteinander vernetzt und die kulturelle Bildung an Schulen weiter entwickelt.

Das Münchner Rathaus

Brandenburg und Stiftung Mercator starten gemeinsames Bildungsprojekt

Die brandenburgische Kulturministerin Sabine Kunst, Landesbildungsminister Günter Baaske und Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, haben am Mittwoch dieser Woche (11.2.2015) in Potsdam den Startschuss für das gemeinsame Projekt „Erproben-Vernetzen-Verankern – Kulturelle Bildung an Schulen in die Fläche!“ gegeben. Mit dem Projekt, das von 2015 bis 2017 läuft, werden Schulen und Kultureinrichtungen stärker miteinander vernetzt und die kulturelle Bildung an Schulen weiter entwickelt und verstetigt.

„Kulturelle Bildung kann nur gelingen, wenn Bildungs- und Kultur-Akteure des Landes gemeinsam ihre Kompetenzen einbringen“, sagte die Kulturministerin. Das Projekt „Erproben-Vernetzen-Verankern“ setzt genau hier an: Die Regionalbüros der Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg werden künftig verstärkt Theater, Orchester, Archive, Bibliotheken, Museen, Kunstvereine und Künstler mit Kitas, Schulen und Volkshochschulen zusammenbringen. Die Leiter der Regionalbüros sind Ansprechpartner für Kulturakteure, Bildungseinrichtungen, Kinder und Jugendliche, für Eltern sowie für Verwaltung und Politik vor Ort. Sie sollen regionale Partnerschaften zwischen schulischen und kulturellen Akteuren aufbauen und pflegen, konkrete Angebote entwickeln, Fördermittel akquirieren sowie Qualifikationen, Workshops und Runde Tische organisieren und den fachlichen Diskurs zur kulturellen Bildung aktivieren.

Bildungsminister Baaske erläuterte, dass durch künstlerisch-ästhetische Bildung und künstlerische Arbeit in Projekten der kulturellen Bildung Kompetenzen vermittelt und gebildet werden, die ins besonderem Maße zur Entwicklung der Persönlichkeit beitragen. Kulturelle Bildung etabliere und fördere Kreativität, innovatives Denken, Konzentrationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Erfolgserlebnisse sowie das Entfalten und Verbinden von Phantasie, Erfahrung und Wissen.

Und Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, unterstrich, dass man die kulturelle Bildung an Schulen fördern wolle, weil sie Kindern und Jugendlichen neue Möglichkeiten eröffne, sich selbst und die Welt um sich herum besser zu verstehen und mitzugestalten.

Weitere Informationen:

www.stiftung-mercator.de
www.plattformkulturellebildung.de

 

Autor: Wolfram Markus (Wolfam Markus ist Herausgeber des WEKA-Handbuchs "Kommunalpolitik")