04.08.2016

So reduzieren Sie die Brandgefahr

Notausgang

Brandgefahr bezeichnet den Umstand, dass sich ein Brand entwickeln kann. Diese Situation ist gegeben, sobald die drei Komponenten Sauerstoff, wirksame Zündquelle und brennbarer Stoff miteinander in Berührung kommen. Handelt es sich um leicht entzündliche Stoffe wie beispielsweise Benzin, ist von einer hohen Brandgefahr auszugehen. Dass also tatsächlich ein Brand entsteht, ist von der Höhe der Brandgefahr und damit von den Eigenschaften der brennbaren Stoffe abhängig.

Ein Brand ist ein Schmelz- oder Verbrennungsvorgang, der mit einer Lichterscheinung wie Feuer, Glut oder Funken zusammenhängt. Brände oder Feuer, die sich unkontrolliert ausbreiten, werden durch die Feuerwehr bekämpft.

Wie entsteht Brandgefahr?

Damit Brände oder Feuer entstehen, sind drei Voraussetzungen notwendig:

  • Sauerstoff
  • Zündquelle
  • brennbarer Stoff

Sauerstoff

Diese Voraussetzung ist meist gegeben. In Atemluft ist Sauerstoff zu 21 % gegeben.

Zündquelle

Zündquellen können z.B. sein:

  • Metall
  • Holz
  • Kunststoff
  • Flüssigkeiten, z.B. Benzin, Kaltreiniger
  • Gase (Propan, Azetylen, Wasserstoff)

Es gibt Stoffe, die sich relativ leicht entzünden, wie z.B. Benzin oder Stoffe, die höhere Temperaturen oder größere Energien benötigen. Grundsätzlich verhält sich jeder Stoff im Brandfall anders.

Entzündung fester Brennstoffe

Fester Brennstoff Entzündungstemperatur *) in °C Glimmtemperatur **) in °C
Papier 460 240
Holz 460 200
*) Entzündungstemperatur: Ab dieser Temperatur tritt eine Verbrennung mit offener Flamme ein und der Stoff brennt selbstständig weiter. **) Glimmtemperatur: Ab dieser Temperatur beginnt ein Stoff zu glimmen.

Je nachdem, welchen Zustand der Stoff besitzt, wird dadurch die Brennbarkeit beeinflusst.

  • Abfallpapier lässt sich leichter entzünden als ein Papierstapel.
  • Hobelspäne lassen sich leichter entzünden als ein Holzbalken.Wenn ein Stoff mit einem Streichholz in Brand gesetzt werden kann, ist er leichtentzündlich.

Entzündung flüssiger Brennstoffe

Autor: WEKA Fachredaktion

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