Pressemitteilung
19.09.2012

60 Jahre Betriebsverfassungsgesetz: Interviewreihe von WEKA MEDIA erinnert an die Bedeutung von Mitbestimmung

Betriebliche Mitbestimmung ist auch im Jahr 2012 kein Selbstläufer. Und das, obwohl mit dem Betriebsverfassungsgesetz bereits vor 60 Jahren die Weichen für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern gestellt wurden. An dessen Bedeutung erinnert der Fachverlag WEKA MEDIA mit einer eigens produzierten Interviewreihe. Die Reporterin Miriam Lohmüller, selbst gleichsam wie aus den mitbestimmungsfreien Vierzigerjahren des letzten Jahrhunderts entsprungen, interviewt Menschen, die sich tagtäglich mit dem Betriebsverfassungsgesetz beschäftigen.  Die Gespräche sind seit dem 12. September 2012 auf www.treffpunkt-betriebsrat.de/ zu sehen.

Es war am 14. November 1952, als das deutsche Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) erstmals  in Kraft trat. Ein Betriebsrätegesetz gab es schon in der Weimarer Republik, doch mit den Nationalsozialisten hielt das „Führerprinzip“ auch in den Betrieben Einzug und an demokratische Strukturen war vorerst nicht mehr zu denken. Erst vor 60 Jahren wurden Informations- und Mitbestimmungsrechte von Betriebsräten dann auch endlich wieder gesetzlich festgeschrieben. Bereits 20 Jahre später wurde das Betriebsverfassungsgesetz grundlegend novelliert, so dass man in diesem Jahr sogar ein Doppeljubiläum feiern kann.

Dies hat der Fachverlag WEKA MEDIA zum Anlass genommen, in Form einer Interview-Zeitreise an die Entwicklung und Bedeutung des Betriebsverfassungsgesetzes zu erinnern. Die WEKA-Reporterin Miriam Lohmüller, die seit 20 Jahren den 40er-Jahre-Stil lebt, hat in den vergangenen Wochen engagierte Menschen besucht und zum Thema befragt. Das Ergebnis ist eine sehenswerte Interviewreihe auf Video mit ebenso geistreichen wie unterhaltsamen Gesprächen. Was dabei am Ende deutlich wurde: Mit dem Betriebsverfassungsgesetz wurde eine Menge erreicht, aber es gibt noch immer sehr viel zu tun.

Gestartet ist Lohmüller im eigenen Unternehmen, denn bei WEKA MEDIA wird Mitbestimmung traditionell großgeschrieben. Was also lag näher, als WEKA-Gründer und -Inhaber Werner Mützel um ein Statement zu bitten.
Lohmüller blickt aber auch über den Tellerrand hinaus. So ist sie zu Besuch in Berlin, wo sie unter anderem mit Thomas Mank, dem Betriebsratsvorsitzenden und stellvertretenden Aufsichtsrat einer großen Bank spricht. Eine weitere Station ist der AOK-Bundesverband, wo Michael Krämer als Betriebsratsvorsitzender agiert. Beim BASF-Konzern hat die Betriebsratsvorsitzende Ida Schönherr in erster Linie das Verständnis der Kollegen untereinander im Blick.
Seit dem 12. September 2012 kann man sich wöchentlich in neun Folgen die manchmal überraschenden Antworten auf Lohmüllers Interviewfragen auf www.treffpunkt-betriebsrat.de/ oder Facebook anschauen. Vorbildlich engagierte Menschen kommen dabei zu Wort. Deren Meinungen und vor allem deren persönliche Erfahrungen mit dem Betriebsverfassungsgesetz sind allemal das Anschauen wert.

 

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