08.11.2017

EnPIs auf Gebäudeebene

Im Allgemeinen sollten Unternehmen den Energieverbrauch im Gebäudebereich auf den Nutzen (nämlich die genutzte NGF, die in den meisten Fällen mindestens beheizt wird) beziehen. Häufig ziehen sie den Jahreswert des durch das EVU erfassten Energieverbrauchs zur Bildung der Kennzahlen heran.

Erfassen Zähler auch die Unterverteilungen, z.B. in Mehrparteienwohnhäusern, kann man den dort ermittelten Energieverbrauch auf die jeweilige Wohnfläche beziehen. Je nachdem, wo die Wohnungen liegen, ob sie z.B. an eine Erdgeschosswohnung oder an ein unbeheiztes Kellergeschoss angrenzen oder ob sie viele oder wenige große Außenwandflächen haben, unterscheiden sie sich in ihrem Energieverbrauch.

Auch das Nutzerverhalten (Art und Dauer der Beheizung/Kühlung) hat einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss.

Beispiele für Energiekennzahlen in Gebäuden sind etwa:

Beschreibung Energie-einheit Bezugseinheit Empfehlung bei Anwendungsbeispiele
spezifischer Gebäudestromverbrauch kWh m2 NGF immer möglich Bürogebäude
spezifischer Gebäudestromverbrauch kWh m3 Raumvolumen Gebäude/Zonen

Raumhöhen > 3 m

Laborgebäude (z.B. Lüftungsstromverbrauch bezogen auf das Raumvolumen)

andere Gebäude mit hohen Luftwechselraten

spezifischer Gebäudewärmeverbrauch kWh m2 beheizte NGF Gebäude/Zonen

Raumhöhen bis 3 m

Bürogebäude
spezifischer Gebäudewärmeverbrauch kWh m3 beheiztes Raumvolumen Gebäude/Zonen

Raumhöhen > 3 m

Lagerhallen
spezifischer Gebäudekälteverbrauch kWh m2 gekühlte NGF Gebäude/Zonen

Raumhöhen bis 3 m

Bürogebäude
Autor: WEKA Redaktion

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Energiekennzahlen“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „Energiekennzahlen“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„Energiekennzahlen“ jetzt 30 Minuten live testen!