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IT-Management | 05.04.2011

Infrarot-Kommunikation

Infrarot ist Licht mit einer Wellenlänge zwischen 7,8 × 10-7 m und 10-3 m entsprechend einem Frequenzbereich von 3 × 1011 Hz bis ca. 4 × 1014 Hz.

Hintergrund

Neben den drahtlosen Anwendungen, die auf WLAN- bzw. Bluetooth-Technologien basieren, wird seit einigen Jahren die Kommunikation mithilfe der Infrarotstrahlung angeboten.

Vorteile der Infrarotstrahlung

Vorteile der Infrarotstrahlung sind ihre geringe Schädlichkeit und Anfälligkeit für elektronische Störungen. Als weitere Vorteile werden genannt:

  • einfache und kostengünstige Implementierung
  • niedrige elektrische Leistungsanforderung
  • gerichtete Punkt-zu-Punkt-Verbindung
  • effiziente und zuverlässige Datenübertragung

Nachteile der Infrarotstrahlung

Ein Nachteil ist die geringe Reichweite.

Infrarot-Standards

Für die Infrarotkommunikation wurden Standards entwickelt, die sich an den möglichen Anwendungen ausrichten.

IrDA

Infrarot wurde schon früher als Übertragungsmedium für Controller, Drucker, Taschenrechner und PDAs genutzt. Im Jahre 1993 wurde eine Gruppe auf Initiative von HP, IBM und Sharp ins Leben gerufen, die Infrared Data Association (IrDA), um einen Industriestandard für Infrarotkommunikation zu entwickeln. Schon 1995 wurden Produkte, die diesem Standard folgten, auf den Markt gebracht. Dazu gehören: Notebooks, die mit einer Infrarotschnittstelle ausgestattet sind, PDAs, Drucker sowie Infrarot-Adapter für PCs. Im Gegensatz zu den Vorläufern, die proprietäre Protokolle nutzten, haben IrDA konforme Geräte die Möglichkeit, zwischen unterschiedlichen Anwendungen auf der Hardware unterschiedlicher Anbieter und Plattformen zu kommunizieren.

Anwendungen

Wenn IR-Kommunikation eingerichtet werden soll, sind für bestimmte Endgeräte zunächst die technischen Voraussetzungen zu prüfen bzw. zu schaffen

Sicherheitsaspekte

Die Prüfmechanismen, die seitens des IrDA-Standards vorgesehen sind, betreffen ausschließlich technische Absicherungen auf der Protokollebene, wie z.B. Übertragungsfehler. Authentisierungsverfahren, Passwortschutz und Verschlüsselung sind auf dieser Ebene nicht vorgesehen.

Ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt, der sich positiv auswirkt, liegt in der Tatsache begründet, dass die IR-Kommunikation nur über einen eingeschränkten Bereich und auf kurzer Reichweite möglich ist. Das Restrisiko wird höchstens durch Streustrahlung der Kommunikationskomponenten aufrechterhalten.

Damit bei der Einrichtung einer Infrarotkommunikation keine wesentlichen Punkte übersehen werden ist eine Checkliste hilfreich.

Die Checkliste und weitere Informationen zu diesem Titel finden Sie in unserem Ratgeber: IT-Management Online-Datenbank. Testen Sie jetzt das 14-tägige Probe-Abo.


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