21.12.2016

Zum Jahreswechsel am Kredit sparen

ifo Kredithürde steigt leicht Noch nie war er so günstig wie in letzter Zeit: der Kredit. Seit Beginn des Jahrzehnts haben es Unternehmen immer leichter, von der Bank einen Kredit zu bekommen. Grund: die Kreditzinsen sind so niedrig wie nie. Allerdings gibt es Tricks, wie man den Kredit noch etwas günstiger gestalten kann.

Kaum Probleme mit dem Kredit

Deutsche Firmen haben weiter kaum Probleme, Bankkredite zu erhalten. Das meldet das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung München. Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft ist demnach leicht von 14,4 Prozent im Oktober auf 14,6 Prozent im November gestiegen. Das Finanzierungsumfeld bleibt unverändert sehr gut.

Beurteilung der Kredithürde

Die Kredithürde basiert auf ca. 4.000 Meldungen von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Darin enthalten sind das Verarbeitenden Gewerbe, das Bauhauptgewerbe, der Großhandel und der Einzelhandel. Die Unternehmen geben dabei ihr Urteil auf folgende Frage ab: „Wie beurteilen Sie zur Zeit die Bereitschaft der Banken, Kredite an Unternehmen zu vergeben?“. Die möglichen Antworten sind: „entgegenkommend“, „normal“ und „restriktiv“.

Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft

Die Kredithürde gibt den Prozentanteil der Antwortkategorie „restriktiv“ an. Für die Zusammenfassung zur „Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft“ werden die Prozentanteile im verarbeitenden Gewerbe, im Bauhauptgewerbe und im Handel mit den durchschnittlichen Kreditvolumina der Wirtschaftsbereiche im Jahr 2005 gewichtet.

Neues Rekordtief

In der Industrie sank die Kredithürde von 12,5 auf 11,8 Prozent. Das ist ein neues Rekordtief. Ein Rückgang wurde in allen drei Größenklassen beobachtet. Im Bauhauptgewerbe stieg die Kredithürde nach dem Tiefstand im Vormonat von 15,1 Prozent  auf 16,7 Prozent. Auch im Handel berichteten mehr Firmen von Problemen bei der Kreditvergabe.

Historisch niedrige Kreditzinsen

Die Frage bleibt, ob die Unternehmen von den historisch niedrigen Kreditzinsen profitieren können. Der Newsletter für Steuervorteile „GmbH-Brief AKTUELL“ empfiehlt in seiner neuen Ausgabe (16/2016 Dezember) Unternehmen zum Jahreswechsel, bestehende Darlehensverträge zu prüfen: Wann endet die Zinsbindung? Ist eine Umschuldung möglich und sinnvoll? Ist das laufende Girokonto stark im Minus? Lohnt sich eventuell für den Ausgleich eine Kreditaufnahme?

Individuelle Beratung unumgänglich

Allerdings sei hier nur eine individuelle Beratung möglich. Hier müssten Unternehmen jeweils von sich aus das Gespräch mit der Bank suchen. Die werde nicht auf sie zukommen und zinsgünstigere Lösungen anbieten. Der Bankberater kann dann durchrechnen, ob sich eine Umschuldung für das Kundenunternehmen lohnt. „GmbH-Brief AKTUELL“: „Wenn ein Folgekredit ansteht, sichern Sie sich langfristig die niedrigen Zinskonditionen – im betrieblichen und privaten Umfeld.“

Weitere Tipps vor dem Jahreswechsel

Übrigens hält der Newsletter noch mehr Tipps und Tricks mit jeweils entsprechenden Expertentipps vor, mit welchen Vorkehrungen noch vor dem Jahreswechsel Unternehmen nächstes Jahr bares Geld sparen können – sofort und ohne viel Aufwand.

 

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Autor: Franz Höllriegel