Fachbeitrag | Beitrag aus „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“ 16.12.2015

Was tun bei Neukunden?

Die gute Nachricht ist: Sie haben einen neuen Kunden. Die schlechte Nachricht besteht darin, dass Sie nichts über seine Zahlungsfähigkeit und seine Zahlungsmoral wissen. Hier streitet das Vorsichtsprinzip (keinen Zahlungsausfall riskieren) mit dem Wunsch, die Beziehung zum Neukunden nicht mit Wünschen zur Vorauszahlung zu belasten.

In der Praxis wählen Geschäftsführer häufig den Mittelweg: so viel wie möglich über den Kunden herauszubekommen und einige Risiken bewusst in Kauf zu nehmen.

Informationen einholen

Abschlüsse mit Neukunden dürfen nur nach positiver Auskunft über ihre Bonität erfolgen. Klassische Wege der Informationsbeschaffung sind die Einsichtnahme in das Handelsregister und die Beiakte, die Prüfung von veröffentlichten Geschäftsberichten und Bilanzen (z.B. durch www.ebundesanzeiger.de), die Einholung einer Bankauskunft, einer Auskunft bei einer Auskunftei oder bei einer amtlichen Schuldnerkartei, die bei jedem Vollstreckungsgericht geführt wird.

Das Gericht erteilt telefonisch, mündlich und insbesondere kostenlos Auskunft über eingetragene Zwangsmaßnahmen.

Website analysieren

Werfen Sie einen Blick auf die Website des Neukunden: Über die Zahl der Mitarbeiter, die Branche und die dargestellten Gebäude können Sie grob das Potenzial einschätzen.

Googeln Sie auch einfach mal den Firmennamen des Neukunden und prüfen Sie die ersten zehn Einträge. Auch ein kurzer Versuch in den Suchmaschinen der großen Netzwerke (XING, Facebook) kann Hinweise geben, wenn es mit …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

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