16.12.2015

Veräußerung von Geschäftsanteilen

Die GmbH von A-Z

Der Geschäftsführer ist nicht direkt an Veräußerungen und dem Erwerb eines Geschäftsanteils beteiligt. Er wacht über die Einhaltung der formellen Erfordernisse, denn seine Aufgabe ist es, Schaden von der Gesellschaft abzuwenden.

Notarielle Beurkundung

Die notarielle Beurkundung ist die gesetzlich vorgeschriebene Form des schuldrechtlichen Vertrags zur Übertragung von Geschäftsanteilen. Wird die gesetzlich vorgeschriebene Form der notariellen Beurkundung nicht eingehalten, ist das Verpflichtungsgeschäft unwirksam. Sowohl Veräußerer als auch Erwerber können sich darauf berufen. Schon erbrachte Leistungen, z.B. Zahlungen, können zurückverlangt werden. Gegenüber der Gesellschaft wird die Veräußerung erst mit Anmeldung und Nachweis der Veräußerung des Geschäftsanteils wirksam.

Mit dieser Vorschrift soll die Gesellschaft vor Schäden geschützt werden, die aus Unklarheit über den Gesellschafter entstehen können. Zur Veräußerung von Bruchteilen des Geschäftsanteils ist eine Teilung des Geschäftsanteils nach § 17 GmbH-Gesetz möglich, allerdings nur mit Genehmigung der Gesellschaft. Nicht möglich ist eine Vorratsteilung, also eine Teilung in der Hand eines Gesellschafters. Die Genehmigung zum Teilen des Geschäftsanteils kann die Gesellschaft erteilen oder versagen, das liegt in ihrem freien Ermessen. Für die Genehmigung zuständig ist die Geschäftsführung.

Die Veräußerung von Geschäftsanteilen der GmbH ist möglich

Ein wichtiger Beweggrund, Gesellschafter einer GmbH zu sein, …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„Die GmbH von A-Z (smartPilot)“ jetzt 30 Minuten live testen!