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15.04.2016

Industrie 4.0 – Unternehmen nutzen Veränderungsprozesse

Eckpunkte-Papier des DIHK hilft Unternehmen bei Umsetzung von Industrie 4.0

Gewusst wie: Enorme Potenziale, zumal das produzierende Gewerbe kann profitieren. Unternehmen müssen etwas Vorarbeit leisten, damit sie die Schätze auch heben können. Der DIHK hat jetzt einige Grundregeln in einem Eckpunktepapier zusammengefasst.

Digitalisierung, Industrie 4.0© fotohansel - fotolia.com

Revolution oder Evolution – das ist hier die Frage

Die „vierte industrielle Revolution“ wird die digitale Vernetzung der Wertschöpfungskette genannt. Dabei handelt es sich eigentlich um eine Evolution bereits seit längerem allmählich eingeführter Techniken. Richtig ist allerdings so viel: die beteiligten Einheiten werden zu einem autonomen, intelligenten System zusammengeführt.

Erschließung neuer Geschäftsmodelle

Und das eröffnet völlig neue Möglichkeiten – nicht nur für die Optimierung von Fertigungsprozessen, sondern auch bei der Suche nach neuen Geschäftsmodellen. Sie zu erschließen, erfordert in den Unternehmen ein Umdenken nicht unähnlich einer Revolution.

Veränderungsprozesse lernen, nutzen, mitgestalten

Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen die Veränderungsprozesse lernen, sie nutzen und aktiv mitgestalten. Als Grundlage für Anwendungen im Industrie-4.0-Umfeld sind nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zunächst leistungsfähige, skalierbare Infrastrukturen unabdingbar – drahtlos und drahtgebunden.

Qualifikation, Kompetenz, Infrastruktur

Des Weiteren empfiehlt der DIHK:

  • sichere Lösungen und Umgebungen für Industrie 4.0 zu entwickeln,
  • Beschäftigte zu qualifizieren und
  • entsprechende Kompetenzen bereits in der Ausbildung zu vermitteln.

Voraussetzungen für den Erfolg

Was Unternehmen darüber hinaus beachten sollten, hat der DIHK in seinem Papier „Industrie 4.0: Voraussetzungen für den Erfolg“ zusammengefasst. Dazu gehöre auch die Vernetzung der Beteiligten in den Regionen.

Digitalisierung der Produktion

Was Optimierung und Digitalisierung der Produktion angeht, sieht die Kammerorganisation hiesige Industriebetriebe gut aufgestellt. Sie hätten sich mit ihrem Know-how um industrielle Fertigungsprozesse und Steuerungselektronik weltweit eine gute Wettbewerbsposition erarbeitet.

Ausstatter der Werkstätten der Welt

Deutschland sei mit seinem großen Angebot an erstklassiger Fertigungstechnologie, Fertigungssteuerung und Produktionsplanungssoftware der Ausstatter der Werkstätten der Welt. Die hiermit verbundene gute Marktstellung und umfassende Kompetenz prädestiniere deutsche Unternehmen als Entwickler, Anbieter und Leitanwender von Industrie 4.0, heißt es in dem Papier.

Verschiebungen in der Wertschöpfungskette

Die Veränderungen gingen jedoch weit über die Organisation von Fertigungsprozessen hinaus. Es könne zu Verschiebungen in der Wertschöpfungskette kommen. Unternehmen müssten sich rechtzeitig mit dem Trend der Plattformisierung auseinandersetzen. Kunden sollten sie passgenaue Smart services anbieten. Nur so gelänge es ihnen, weiterhin am Markt erfolgreich tätig zu bleiben. Regel Nr. 1: neue Geschäftsmöglichkeiten ständig erfolgskritisch überprüfen – dann klappt es auch mit Industrie 4.0.

 

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Autor: Franz Höllriegel 

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