Fachbeitrag | Beitrag aus „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“
16.12.2015

Überstunden: Betriebsübliche Arbeitszeit

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Die betriebsübliche Arbeitszeit ist die regelmäßige betriebliche Arbeitszeit. Gemeint sind alle Arbeitszeiten, die die Arbeitnehmer, ein Teil von ihnen oder auch ein Einzelner jeweils individualrechtlich dem Arbeitgeber schulden. Das bedeutet, dass die betriebsübliche Arbeitszeit nicht für alle Beschäftigten eines Betriebs gleich sein muss. Für bestimmte Arbeitsplätze oder Gruppen von Arbeitnehmern können Unterschiede bestehen (BAG 23.7.96 – 1 ABR 13/96).

Beispiel betriebsübliche Arbeitszeit

Geregelt ist die individualrechtlich geschuldete Arbeitszeit entweder im Tarifvertrag oder im Arbeitsvertrag. Die Verteilung des zumeist wöchentlich bestimmten Arbeitszeitvolumens auf die einzelnen Wochentage wird im Rahmen der Mitbestimmung des Betriebsrats nach § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG durch eine Betriebsvereinbarung festgelegt.

Bei flexiblen Arbeitzeitmodellen sollte nach Möglichkeit im Vorfeld genau definiert werden, was zur normalen Arbeitszeit zählt und wann Überstunden vorliegen.

Wann spricht man von „vorübergehend“?

Überstunden liegen vor, wenn die betriebsübliche …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

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