Fachbeitrag | Beitrag aus „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“
16.12.2015

Steuerhaftung

Geschäftsleute sitzen um einen Tisch bei einer Konferenz© pressmaster /​ fotolia.com

Die GmbH hat – zumindest auf den ersten Blick – gegenüber anderen Gesellschaftsformen einen großen Vorteil: Das wirtschaftliche Risiko ist auf das Vermögen der Gesellschaft beschränkt. Im schlimmsten Fall, also bei Zahlungsunfähigkeit, wird das restliche Vermögen der GmbH „versilbert“ und zur Tilgung der Schulden der GmbH verwendet.

Die Gesellschafter der GmbH verlieren in diesem Fall ihre auf das Stammkapital geleisteten Einlagen (Geschäftsanteile), müssen aber nicht befürchten, dass sie mit ihrem sonstigen Vermögen für Schulden der GmbH einstehen müssen. Im schlimmsten Fall verlieren die Gesellschafter auch noch die Darlehen, die sie ihrer GmbH gewährt haben. Der Geschäftsführer haftet mit seinem Privatvermögen gegenüber Gläubigern der GmbH (also dem Finanzamt), der Gesellschaft und den Gesellschaftern, wenn er bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung der GmbH nicht rechtzeitig Insolvenzantrag stellt.

Doch dieser vermeintliche Vermögensschutz für Gesellschafter und Geschäftsführer durch die „beschränkte Haftung“ der GmbH reicht in der Praxis nicht so weit, wie man als Laie annimmt. Dies gilt vor allem gegenüber dem Finanzamt.

Zugunsten des Finanzamts enthält die Abgabenordnung Vorschriften zur Haftung des Geschäftsführers der GmbH und der Gesellschafter für Steuerschulden der GmbH. Steuerschulden der GmbH müssen dann aus der eigenen Tasche des Geschäftsführers bzw. der Gesellschafter bezahlt werden. Oft führen Haftungsansprüche dazu, dass vor allem Geschäftsführer selbst …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa 

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