Lexikonstichwort | Beitrag aus „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“ 16.12.2015

Stellenausschreibung

Die Stellenausschreibung gehört zur Personalplanung, genauer gesagt ist sie Teil der Personalbeschaffungsplanung. Die Personalbeschaffung kann sowohl über den internen als auch über den externen Arbeitsmarkt erfolgen. Für die erstgenannte Möglichkeit spielt die innerbetriebliche Stellenausschreibung eine wichtige Rolle. Durch sie können die im Betrieb vorhandenen Möglichkeiten der Personalbedarfsdeckung genutzt werden.

Besonders auf eine geschlechtsneutrale Ausschreibung in der Stellenbeschreibung ist zu achten. Bei der Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zu berücksichtigen.

Das gilt für innerbetriebliche Ausschreibungen

Ob Arbeitsplätze innerbetrieblich ausgeschrieben werden, steht grundsätzlich im Ermessen des Arbeitgebers. Besteht jedoch ein Betriebsrat und ist eine notwendige Stellenausschreibung unterblieben, kann der Betriebsrat der Einstellung widersprechen, mit der Folge, dass der eingestellte Arbeitnehmer nicht beschäftigt werden darf.

Die innerbetriebliche Stellenausschreibung ist die allgemeine Aufforderung an alle oder eine bestimmte Gruppe von Arbeitnehmern, sich für bestimmte Arbeitsplätze im Betrieb zu bewerben (BAG vom 23.02.1988 – Az: 1 ABR 82/86 –, in: AP Nr. 2 zu § 93 BetrVG 1972). Durch die innerbetriebliche Ausschreibung werden vakante Arbeitsplätze den Beschäftigten bekannt gemacht und Arbeitnehmer des Betriebs erhalten eine Chance, ihr berufliches Tätigkeitsfeld zu verändern und ggf. auf einen …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

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