Lexikonstichwort | Beitrag aus „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“
16.12.2015

Schwerbehinderung

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Das Gesetz begründet eine Beschäftigungspflicht für Arbeitgeber und gewährt beschäftigten schwerbehinderten Menschen einen gesetzlichen Zusatzurlaub und einen besonderen Kündigungsschutz. Arbeitgeber, die der gesetzlichen Beschäftigungspflicht nicht nachkommen, müssen dafür ersatzweise eine gesetzliche Ausgleichsabgabe zahlen. Unser Beitrag erläutert die Einzelheiten der Beschäftigungspflicht und zeigt weitere Rechte und Pflichten auf, die im Zusammenhang mit der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen entstehen.

Ausgleichsabgabe und Urlaubsanspruch

Die Ausgleichsabgabe wird nach der jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote errechnet. Dies ermöglicht auch eine gerechtere Berücksichtigung von Saisonarbeitsverhältnissen. Schwerbehinderte haben zu ihrem normalen gesetzlichen, tarifvertraglichen oder arbeitsvertraglichen Urlaub einen eigenen gesetzlichen Zusatzurlaub von in der Regel fünf Tagen.

Der Urlaubsanspruch entsteht mit Eintritt der Behinderung, nicht erst mit der behördlichen Feststellung …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

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