16.12.2015

Schufa

Die GmbH von A-Z

Die Schufa Holding AG (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) wird von der kreditgebenden Wirtschaft getragen und ist die größte Wirtschaftsauskunftei Deutschlands. Die Schufa beschafft, speichert und erteilt wirtschaftlich relevante Auskünfte über Unternehmen und Privatpersonen an ihre Kooperationspartner. Ziel der Sache ist, diese vor finanziellen Ausfällen zu schützen. Die Schufa bearbeitet über 100 Milo. Anfragen zur Kreditwürdigkeit pro Jahr und ihr Jahresumsatz beträgt ca. 98 Mio. €. Die Schufa verfügt über mehr als 462 Mio. Daten zu 66 Mio. Menschen.

Ergo: Jeder volljährige Deutsche ist bei der Schufa bekannt. Den Großteil dieser Daten recherchiert die Auskunftei nicht selbst, sondern sie entnimmt sie aus öffentlichen Verzeichnissen, aus amtlichen Bekanntmachungen und sie erhält sie von ihren Vertragspartnern. Die Vertragspartner der Schufa (z.B. Banken, Versicherungen, Bausparkassen, Leasinggesellschaften, Versandhandelsunternehmen, Kaufhäuser, Telekommunikationsunternehmen usw.) liefern die Daten und zusätzlich werden die Schuldnerverzeichnisse der deutschen Amtsgerichte ausgewertet. Dort wird man eingetragen, wenn man die eidesstattliche Versicherung abgeben musste.

Auskunft und Abfrage

Der Markt für Bonitätsdaten ist nicht erst seit der Finanzkrise, sondern im Zeitalter der Informationsgesellschaft generell gefragt. Wenn zwei Unternehmen einen Vertrag schließen, stellt sich bei mindestens einem Vertragspartner die Frage, ob der andere auch zahlen …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

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