16.12.2015

Mankohaftung

Die GmbH von A-Z

Hat der Arbeitnehmer seine arbeitsvertraglichen Pflichten vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt und dadurch ein Manko verursacht, haftet er grundsätzlich unbeschränkt. Eine Beschränkung kann es nur geben, wenn bei grob fahrlässigem Handeln ein Missverhältnis zwischen dem Einkommen des Arbeitnehmers und dem Haftungsrisiko vorliegt.

Handelt der Arbeitnehmer mit mittlerer Fahrlässigkeit, ist der Schaden zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer unter Berücksichtigung der Gesamtumstände zu teilen. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Arbeitnehmer gar nicht. Grundsätzlich haftet der Arbeitnehmer nur, wenn er das Manko schuldhaft verursacht hat.

Einzel- oder kollektivvertragliche Mankoabreden sind zulässig, solange nicht versucht wird, mit ihrer Hilfe die Haftung zulasten des Arbeitnehmers zu verschieben. Das Bundesarbeitsgericht fordert für eine wirksame Mankoabrede …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

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