16.12.2015

Mahnverfahren

Die GmbH von A-Z

Finanzen

Das Mahnverfahren ist ein gerichtlicher Prozess: Auf Antrag können Sie mithilfe des Mahnverfahrens Außenstände, also Geldforderungen, einfacher und schneller durchsetzen. Denn: Das Mahngericht prüft nur die formelle Richtigkeit des Antrags, nicht jedoch, ob die Forderung tatsächlich begründet ist. Lesen Sie in diesem Beitrag, worauf Sie bei der Beantragung des Mahnbescheids achten müssen und warum es durch das Online-Verfahren nun noch schneller geht.MahnbescheidonlineOnline-Mahnverfahren

Was ist ein Mahnbescheid?

Eine Kunde hat nicht gezahlt – das ist ärgerlich, besonders, wenn es sich um eine größere Summe handelt, weitere Kunden dem Beispiel folgen und die Liquidität der Gesellschaft darunter leidet. Sie haben den Kunden erinnert, ihm eine Mahnung zugeschickt – kein Erfolg. Nun ist es an der Zeit, härtere Bandagen anzulegen. Sie können den Vorgang nun einem Rechtsanwalt übergeben oder auch einem Inkassobüro – oder Sie nehmen die Angelegenheit selbst in die Hand – Sie beantragen einen Mahnbescheid.

Nur auf Antrag

Dieser ergeht in einem gerichtlichen Verfahren, d.h., als Gläubiger müssen Sie den Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids bei Gericht stellen, § 688 Abs. 1 ZPO.

Titel ohne Verhandlung

Der Vorteil für Sie: Mittels eines Mahnbescheids können Sie ohne mündliche Verhandlung, ohne lange Schriftsätze und ohne Beweisführung einen Vollstreckungsbescheid erwirken. Dieser hat die Wirkung eines vorläufig vollstreckbaren Urteils, § 700 Abs. 1 ZPO, d.h., Sie können hieraus …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

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