Fachbeitrag | Beitrag aus „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“
16.12.2015

Lohnsteuerkarte

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Die Lohnsteuerkarte dient dem Nachweis des steuerpflichtigen Arbeitsentgelts (Lohn, Gehalt) und der einbehaltenen Beträge aufgrund einer Abgabepflicht, wie Lohnsteuer, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag, in einem Kalenderjahr. Die Lohnsteuerkarte enthält daher u.a. die für die Zwecke der Besteuerung relevanten Angaben wie Familienstand, Zahl der Kinder und Religionszugehörigkeit. Die Eintragung bzw. Bescheinigung hat durch den Arbeitgeber zu erfolgen, und zwar während des Jahres im Falle der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, anderenfalls jeweils am Ende eines Kalenderjahrs, sog. Lohnsteuerbescheinigung gemäß § 41b Abs. 1 Einkommensteuergesetz (EStG).

Im Einzelnen sind einzutragen:

  • die Dauer des Arbeitsverhältnisses während des Kalenderjahrs

  • die Art und Höhe des gezahlten Arbeitslohns

  • die einbehaltene Lohn- und Kirchensteuer, der einbehaltene Solidaritätszuschlag sowie das Kurzarbeitergeld, Schlechtwettergeld, das Winterausfallgeld, der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld nach dem Mutterschutzgesetz (MuSchG),…

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

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