16.12.2015

Kündigungsfristen

Die GmbH von A-Z

Die einzuhaltenden Kündigungsfristen für ein Arbeitsverhältnis ergeben sich aus Einzelarbeitsvertrag, Tarifvertrag oder Gesetz. Die Grundkündigungsfrist in den ersten zwei Beschäftigungsjahren beträgt für alle Arbeitnehmer nach dem Gesetz vier Wochen bis zum 15. eines Monats oder zum Monatsende (§ 622 Abs. 1 BGB). Dies gilt für Kündigungen durch den Arbeitgeber und für Kündigungen durch den Arbeitnehmer.

Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Eine ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses kann nur unter Einhaltung der einschlägigen Kündigungsfrist erfolgen. Das Gesetz gibt Mindestkündigungsfristen vor, von denen nur unter bestimmten Voraussetzungen abgewichen werden kann. Die gesetzlichen Kündigungsfristen sind in § 622 BGB geregelt. Bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses durch eine Kündigung ist eine Kündigungsfrist einzuhalten, die sich ergeben kann aus dem:

  • Arbeitsvertrag

  • Tarifvertrag

  • Gesetz

Gesetzliche Kündigungsfristen

Die ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses ist mit einer Frist von vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats möglich, wenn die Beschäftigung im Unternehmen noch keine zwei Jahre Bestand hat. Das gilt sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer, allerdings nur dann, wenn sich nicht aus dem Arbeitsvertrag oder dem Tarifvertrag etwas anderes ergibt.

Gilt für alle Arbeitsverhältnisse

Achten Sie darauf, dass § 622 BGB und damit die gesetzlichen Kündigungsfristen für alle Arten von Arbeitsverhältnissen, also auch für …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

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