Fachbeitrag | Beitrag aus „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“ 16.12.2015

Jahresabschluss

Die periodische Erstellung des Jahresabschlusses ist für alle Kaufleute (Kaufmann) handelsrechtlich vorgeschrieben. Aus dem Jahresabschluss sollen sämtliche Schuld – und Vermögensverhältnisse (Vermögen) der Gesellschaft klar hervorgehen, das Handelsgesetzbuch regelt weitere Einzelheiten. Je nach Größe des Unternehmens werden an die Erstellung und Veröffentlichung des Abschlusses unterschiedlich hohe Anforderungen gestellt. Für alle Geschäftsführer gilt jedoch: Wer den Vorschriften zur Aufstellung des Jahresabschlusses zuwiderhandelt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit hohen Geldbußen geahndet werden kann.

Bedeutung

Nach § 246 HGB hat der Jahresabschluss sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge zu enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Unter Eigentumsvorbehalt stehende Gegenstände oder solche, die an Dritte für eigene oder fremde Verbindlichkeiten verpfändet wurden, sind in die Bilanz des Sicherungsgebers aufzunehmen. Eine Verrechnung von Aktivposten mit Passivposten, Aufwendungen mit Erträgen, Grundstücksrechten mit Grundstückslasten darf nicht erfolgen.

Die richtige Vorbereitung

Der Jahresabschluss steht bevor: Durch die laufende Buchführung liegen konkrete Ergebnisse vor, die es nun im Rahmen der Vorbereitung des Abschlusses zu überprüfen und korrigieren gilt. Die folgenden Vorarbeiten können nun notwendig sein:

  • Inventur: Feststellung des tatsächlichen Vermögensbestands inklusive Schulden; …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

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