News | Management
03.08.2016

Immer mehr Unternehmen wappnen sich gegen Cyberkriminalität

Studie: Gefahr durch organisierte Kriminalität im Internet wächst

Sie beschützen ihr Kind – warum tun Sie es dann nicht auch im Internet? Immer mehr Unternehmer übertragen den Werbeslogan auf ihr Kind „Unternehmen“. Doch noch lange nicht jeder. Nur jedes fünfte Unternehmen ist auf Cyberkriminalität vorbereitet. Und die wächst immer mehr.

New technology abstract hacker hacking security system© Lagarto Film /​ fotolia.com

Angriffe durch Cyberkriminelle

Unternehmensführung / Management.  Ihr Unternehmen ist umfassend auf Angriffe durch Cyberkriminelle vorbereitet? Nur ein Fünftel der IT-Entscheider in großen multinationalen Konzernen ist davon überzeugt. Das zeigt jetzt eine aktuelle Studie von British Telecom (BT) und KPMG mit dem Titel „In die Offensive gehen – Zusammenarbeit gegen digitales Verbrechen“ („Taking the Offensive – Working together to disrupt digital crime“).

Eingeschränkte Reaktionsfähigkeit auf Cyberattacken

Die überwiegende Mehrheit der Firmen fühlt sich demnach durch Vorschriften, mangelnde Ressourcen und die Abhängigkeit von Dritten in ihrer Reaktionsfähigkeit auf Cyberattacken eingeschränkt. Laut dem Report wissen 94 Prozent der befragten IT-Entscheider um Erpressungs- und Bestechungsversuche krimineller Organisationen bei ihren Mitarbeitern. Aber fast die Hälfte (47 Prozent) von ihnen verfügt über keine Strategie dagegen.

Unternehmen Ziel von Cyberattacken

Die Unternehmen nahezu aller Befragten (97 Prozent) sind bereits Ziel einer Cyber-Attacke geworden, bei der Hälfte der Betroffenen zunehmend in den letzten beiden Jahren. Gleichzeitig sehen sich 91 Prozent bei der Abwehr digitaler Attacken mit Hindernissen konfrontiert. Hier werden häufig regulatorische Schwierigkeiten angeführt.

Der CDRO – neue Managementposition im Unternehmen

Immer mehr Unternehmen richten unterdessen die Position sogenannter „Chief Digital Risk Officers“ (CDROs) ein. Diese nehmen eine strategisch wichtige Rolle ein. Sie verfügen über digitale Kompetenz und die erforderlichen Führungsqualitäten. Die Firmen von gut einem Viertel (26 Prozent) der Befragten haben bereits ein CDRO berufen.

Budgetanpassungen notwendig

Die Studie macht auf notwendige Budgetanpassungen aufmerksam. Bei 60 Prozent der befragten Entscheidungsträger wird demnach Cybersicherheit gegenwärtig aus dem zentralen IT-Budget finanziert. Die Hälfte von ihnen würde jedoch stattdessen ein separates Security-Budget begrüßen. Eine große Herausforderung seien die erheblichen, den Kriminellen zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel für die Entwicklung ihrer Angriffsmethoden.

Wettrüsten mit professionellen Kriminellen

Die Wirtschaft befindet sich in einem Wettrüsten mit professionellen kriminellen Gruppierungen. Sie gehen mit äußerst raffinierten Methoden vor. „Der Cyberkriminelle des 21. Jahrhunderts ist ein skrupelloser und effizienter Unternehmer“, so Mark Hughes, CEO Security bei BT. Sie würden von einem hochentwickelten Schwarzmarkt unterstützt.  

Gegen Cyberattacken verteidigen

Der Internetexperte rät Unternehmen, sich nicht nur gegen Cyberattacken zu verteidigen. Sie sollten auch die kriminellen Vereinigungen stören, von denen die Attacken ausgehen. Sie sollten mit den Strafverfolgungsbehörden und auf Cybersicherheit spezialisierten Partnern zusammenarbeiten, so Hughes.

 

Hinweis der Redaktion

Cybersicherheit gewinnt den Veränderungen im Rahmen der Digitalen Transformation entsprechend immer stärker an Bedeutung. Ein Thema, bei dem Sie Ihr Unternehmen schützen sollten.

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Autor: Franz Höllriegel

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