News | Management
29.06.2016

Immer mehr Unternehmen nutzen Online-Meetings

Web- und Videokonferenzen ersetzen kostspielige Reisen

Reisen bildet. Aber Reisen kostet auch: Geld, Zeit, Sicherheit. Jedenfalls Unternehmen. Deswegen sinnen Unternehmen auf Möglichkeiten, Reisen ihrer Mitarbeiter auf ein Minimum zu beschränken. Bislang eher etwas für Early Adopters, kommen ihnen hier Online-Meetings zustatten.

Businessman Video Conferencing With Colleague On Laptop In Office© Andrey-Popov /​ fotolia.com

Drei-Wetter-Jobs ade

Hamburg sechs Uhr, Wind, die Frisur sitzt – Rom zwölf Uhr, brennende Sonne, die Frisur sitzt immer noch – New York 18 Uhr, die Frisur und die Reiserei, das alles war einmal. Schluss mit Drei-Wetter-Jobs: Für viele Unternehmen wird die Shuttle-Diplomatie ihrer Mitarbeiter zu kostspielig. Was sie brauchen, ist eine unkomplizierte, standortunabhängige Kommunikation.

Video-Konferenzen und Online-Meetings

Als Mittel der Wahl greifen Unternehmen hierbei immer mehr auf elektronische Online-Meetings zu. Das kam bei einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom jetzt heraus. Danach setzen bereits 40 Prozent der deutschen Unternehmen ab 20 Mitarbeitern Video-Konferenzen und Online-Meetings ein, um sich mit entfernt sitzenden Geschäftspartnern und Mitarbeitern auszutauschen. Befragt wurden Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und IT-Leiter von 1.108 Unternehmen aller Branchen.

Reise- und Übernachtungskosten

Die Teilnahme an Präsenzkonferenzen ist in der Regel mit hohen Reise- und Übernachtungskosten verbunden, von dem allgegenwärtigen Gefahrenpotenzial einer Reise ganz zu schweigen. Web-, Telefon- oder Videokonferenzen erfordern hingegen lediglich eine technische Ausstattung mit stabiler Internetverbindung und entsprechender Software – schon arbeiten die beteiligten Mitarbeiter an Dokumenten, Präsentationen oder Excel-Tabellen von ihrem angestammten Bürosessel aus, ohne den üblichen Reisestress mit all seinen sonstigen Nachteilen für Mitarbeiter und Unternehmen.

Collaboration Tools

In der internen Kommunikation setzen viele Unternehmen auf so genannte Collaboration Tools. Diese Software-Anwendungen sollen die Zusammenarbeit innerhalb einer Projekt- oder Arbeitsgruppe erleichtern. „Für das Gelingen von Projekten und eine produktive Zusammenarbeit im Team ist eine schnelle und unkomplizierte Kommunikation der Mitarbeiter untereinander ein wichtiger Faktor“, weiß Jürgen Biffar, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzbereichs ECM im Bitkom.

Mindmapping, Filesharing & Co.

Dezentrale Anwendungen, zum Beispiel für die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten, Mindmapping-Tools, Filesharing- oder Kurznachrichten-Dienste, können den firmeninternen Informationsaustausch vereinfachen. Sie helfen, Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten.

Zusammenarbeit in Echtzeit

Rund jedes achte Unternehmen (13 Prozent) verwendet bereits Büro-Software wie Google Docs, Zoho oder Etherpad, um online gemeinsam Dokumente zu erstellen und in Echtzeit zu bearbeiten. In jedem zehnten Unternehmen (10 Prozent) nutzen Mitarbeiter außerdem Wikis, um internes Wissen zentral zu organisieren und gemeinschaftlich zu verwalten.

 

 

 

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Autor: Franz Höllriegel

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