Fachbeitrag | Beitrag aus „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“ 16.12.2015

Goldene Regel: Anfechten und nichts bezahlen!

Sie sind in die Falle getappt? Dann müssen Sie aktiv werden. Auf keinen Fall sollten Sie die Rechnung einfach liegen lassen. Sie haben aufgrund einer arglistigen Täuschung einen Vertrag abgeschlossen. Von diesem Vertrag müssen Sie sich wieder lösen. Erst dann sind Sie wieder auf der sicheren Seite.

Erklärung anfechten

In einem solchen Fall müssen Sie unbedingt Ihre Einverständniserklärung mit den Vertragsbedingungen wegen arglistiger Täuschung anfechten.

Nach § 123 BGB können Sie, wenn Sie durch eine arglistige Täuschung veranlasst worden sind, einen Vertrag abzuschließen, Ihre Erklärung anfechten. Diese Anfechtung ist innerhalb eines Jahres zu erklären. Die Frist beginnt zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie festgestellt haben, dass Sie getäuscht worden sind. Das ist im Regelfall der Tag, an dem Sie die Rechnung erhalten haben.

Immer schriftlich!

Zu Beweiszwecken sollten Sie die Anfechtung immer schriftlich erklären. Auch müssen Sie im Streitfall beweisen, dass Ihre Anfechtungserklärung zugegangen ist. Dies erreichen Sie am besten, indem Sie die Anfechtung per Einschreiben/Rückschein …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

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