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21.09.2016

Fortbildung nützt Arbeitnehmern und Unternehmen

Bildungsprämie und Bildungsscheck unterstützen Fortbildung

Wer mehr erreichen will, bildet sich weiter. Aufstiegsfortbildung kann zu einem deutlichen Karrieresprung führen. Auch Unternehmen profitieren davon. Umfassende Förderprogramme wie Bildungsprämie und Bildungsscheck helfen bei der Umsetzung.

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Absolventen einer Berufsausbildung kommen voran

Unternehmensführung/Personal.  Meister, Techniker oder Fachwirt – Absolventen einer Berufsausbildung können durch Fortbildung auf einen deutlichen Karrieresprung hoffen. Durch die neu erworbenen Kompetenzen erweitert sich das mögliche Spektrum der Tätigkeiten. Nicht zuletzt profitieren Unternehmen von Mitarbeitern, die sich fortbilden. Das ergibt sich aus der kürzlich veröffentlichten Studie „Fachkräfteengpässe in Unternehmen“ des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

Praxisorientierte Fortbildung und akademische Qualifizierung

Aus Unternehmenssicht ist demzufolge eine praxisorientierte Fortbildung einer akademischen Qualifizierung gleichwertig, auch wenn unterschiedliche Positionen besetzt werden. Häufig gingen mit diesem Abschluss neue Aufgaben einher, zumal in Führungsfunktion.

Meistertitel als Voraussetzung für Selbstständigkeit

In einigen Handwerksberufen ist der Meistertitel nach wie vor Voraussetzung für die Selbstständigkeit und einhergehend mit der Ausbilder-Eignungsprüfung eine Voraussetzung für die betriebliche Ausbildung.
Mit einer beruflichen Aufstiegsfortbildung qualifizieren sich Personen für anspruchsvolle Fachaufgaben und Führungsfunktionen.

Geringes Beschäftigungsrisiko

Personen mit Fortbildungsabschluss haben derzeit das geringste Risiko, erwerbslos zu werden. Ihre Erwerbslosenquote liegt unterhalb der von Akademikern bei rund zwei Prozent. Sie sind häufiger weisungsbefugt und als Führungskräfte tätig.

Bedeutung der Fortbildungsabschlüsse

Die große Bedeutung der Fortbildungsabschlüsse zeigt sich auch in der Zahl der Berufe, die aktuell von Engpässen betroffen sind. Im März 2016 bestanden Fachkräfte-Engpässe in 35 der insgesamt 102 Berufsgattungen, die einen Fortbildungsabschluss erfordern. Die meisten Engpässe waren in den Berufsfeldern „Gesundheit, Soziales und Bildung“ mit zehn Berufen sowie in der „Bau- und Gebäudetechnik“ mit sechs Engpassberufen zu verzeichnen.

Engpass bei weniger als 200 Arbeitslosen auf 100 offene Stellen

Engpässe bestehen, wenn die Zahl an Arbeitslosen nicht ausreicht, um alle offenen Stellen zu besetzen. Da nur etwa jede zweite offene Stelle bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldet wird, liegt ein Engpass vor, wenn weniger als 200 Arbeitslose auf je 100 gemeldete offene Stellen kommen.

Fachkräfteengpässe in 18 Berufen

In 18 Berufen, die eine Aufstiegsfortbildung erfordern, bestehen bereits seit mehreren Jahren anhaltende Fachkräfteengpässe. Zwischen August 2011 und März 2016 sind in 15 von 102 analysierten Berufsgattungen, die typischerweise eine Aufstiegsfortbildung voraussetzen, anhaltende Fachkräfteengpässe festzustellen.

Unternehmen unterstützen Qualifizierung

Fachkräfteengpässe können entschärft werden, wenn Unternehmen die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter unterstützen. Dazu zählt eine zeitliche Freistellung und finanzielle Unterstützung von Mitarbeitern bei der Aufstiegsfortbildung.

Bildungsprämie und Bildungsscheck

Bundesweit wird zur Unterstützung von Mitarbeitern bei der Fortbildung eine Bildungsprämie, in einigen Bundesländern ein sogenannter Bildungsscheck angeboten. Zugleich sinken die Aufwendungen des Arbeitgebers dauerhaft, wenn die Firma die Weiterbildung finanziert und die Angebote regelmäßig nutzt.

 

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Autor: Franz Höllriegel

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