Fachbeitrag | Beitrag aus „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“
16.12.2015

Einstellung: Sanktionen bei Benachteiligungen

© pressmaster /​ fotolia.com

Sanktionen bei Benachteiligungen

Verstößt der Arbeitgeber gegen das Benachteiligungsverbot, muss er den entstandenen Schaden ersetzen. Die Entschädigung für eine Benachteiligung im Einstellungsverfahren ist auf drei Monatsgehälter beschränkt, wenn der Bewerber auch bei benachteiligungsfreier Auswahl nicht eingestellt worden wäre. In allen anderen Fällen sind für die Festsetzung einer angemessenen Entschädigung alle Umstände des Einzelfalls abzuwägen. Ansprüche müssen innerhalb einer Frist von zwei Monaten geltend gemacht werden.

Der Bewerber bzw. Arbeitnehmer muss gemäß § 22 AGG Indizien vortragen und Beweise vorlegen, die eine Benachteiligung vermuten lassen. Gelingt ihm das, trägt der Arbeitgeber die Beweislast dafür, dass kein Verstoß gegen das Benachteiligungsverbot vorliegt. Das bedeutet für die Arbeitgeberseite, dass nicht nur die Stellenausschreibung und das Bewerbungsgespräch AGG-gerecht durchgeführt …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„Die GmbH von A-Z (smartPilot)“ jetzt 30 Minuten live testen!

Produkte und Veranstaltungen

Produktempfehlungen