16.12.2015

Dualer Studiengang

Die GmbH von A-Z

Bei einem sogenannten dualen Studium wird die betriebliche Aus- und Weiterbildung oder die bisherige Berufstätigkeit mit einem theoretischen Hochschulstudium verbunden. Praktische Phasen im Unternehmen und das Studium sind organisatorisch und inhaltlich miteinander verzahnt, anders als bei herkömmlichen Studiengängen. Der Anteil der praktischen Arbeit kann je nach Studiengang und Semester unterschiedlich sein. In der Regel besteht zwischen dem Studenten und dem Betrieb ein Ausbildungs-, Praktikanten- oder Arbeitsvertrag.

Die praktischen Phasen eines sogenannten praxisintegrierten dualen Studiengangs sind Bestandteil des Studiums und daher keine versicherungspflichtige Beschäftigung. Teilnehmer von praxisintegrierten dualen Studiengängen gelten in der Unfallversicherung als Beschäftigte – abweichend von den anderen Sozialversicherungszweigen. Allerdings besteht Versicherungspflicht als Beschäftigter, wenn

  • bei einem berufsintegrierten bzw. begleitenden Studiengang der Student bereits vor dem Studium im Betrieb vollzeitbeschäftigt war, seine Arbeitszeit reduziert ist und er die Beschäftigung während der vorlesungsfreien Zeit grundsätzlich als Vollzeitbeschäftigung ausübt;

  • bei einem ausbildungsorientierten Studium der Student während des Studiums einen Ausbildungsberuf erlernt;

  • der Studiengang in der öffentlichen Verwaltung erfolgt und die Ausbildung an den Fachoberschulen und verschiedenen Behörden, Körperschaften, Stiftungen oder Anstalten des öffentlichen Diensts stattfindet.

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

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