Fachbeitrag | Beitrag aus „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“ 16.12.2015

Betriebliche Altersversorgung

Der landläufige Name für die betriebliche Altersversorgung (bAV) ist die sogenannte Betriebsrente“. Sie bezeichnet eine Leistung des Arbeitgebers, mit der dieser die gesetzliche Altersvorsorge verbessern will. Die betriebliche Altersversorgung beinhaltet wie die gesetzliche Rente auch die Versorgung im Fall von Invalidität sowie die Hinterbliebenenversorgung.

In der betrieblichen Altersversorgung erbringt der Arbeitgeber freiwillig folgende Leistungen: Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung.

Der tiefere Sinn der betrieblichen Altersversorgung steckt darin, für das Alter oder für Unglücksfälle Vorsorge zu treffen. Der Vorsorgefall tritt beim altersbedingten Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis, aber auch bei Invalidität oder Tod ein.

Versorgungslücke

Ein weiteres Ziel der “Betriebsrente” besteht aber auch darin, die gesetzliche Rente durch zusätzliche Arbeitgeber-Leistungen aufzustocken. Dies ist auch notwendig, schaut man sich die Zahlen an. Zur Zeit beträgt das Rentenniveau der gesetzlichen Rente ca. 67 % des zuletzt bezogenen Nettoeinkommens. Folgt man den derzeitigen Prognosen, wird das Rentenniveau in den nächsten Jahren auf ca. 40 % fallen. Diese dann enstehende Versorgungslücke kann durch eine betriebliche Altersversorgung verkleinert oder sogar geschlossen werden – wozu auch eine zusätzliche Eigenversorgung des Arbeitnehmers beitragen. Die betriebliche Altersversorgung bietet einem Arbeitnehmer die Möglichkeit, seinen Lebensstandard auch im Rentenalter …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

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