16.12.2015

Berufsausbildung: Ausbildungsvertrag

Die GmbH von A-Z

Das müssen Sie beim Ausbildungsvertrag beachten

Das Ausbildungsverhältnis wird durch den Abschluss eines Berufsausbildungsvertrags begründet. Dies ist der Vertrag zwischen Ausbildendem und Auszubildendem, durch den sich der Ausbildende zum Ausbilden in einem bestimmten Ausbildungsberuf und der Auszubildende zum Lernen in diesem Ausbildungsberuf verpflichten. Vertragspartner des Ausbildungsvertrags sind also der Auszubildende und der Ausbildende.

Für den Berufsausbildungsvertrag gelten die arbeitsrechtlichen Rechtsvorschriften und Rechtsgrundsätze, soweit sich nicht aus dessen Wesen und Zweck und dem BBiG etwas anderes ergibt.

Minderjährige Auszubildende

Ist der Auszubildende minderjährig, so wird er durch seinen gesetzlichen Vertreter vertreten (BAG vom 29.05.1969, DB 69, 1704). Der Vormund benötigt zum Abschluss eines Berufsausbildungsvertrags die Genehmigung des Vormundschaftsgerichts.

Der Ausbildende ist verpflichtet, den wesentlichen Inhalt des Vertrags spätestens vor Beginn der Berufsausbildung schriftlich niederzulegen. Die Schriftform hat deklaratorische Bedeutung und soll den Vertragsparteien jederzeit eine Orientierung über die wechselseitigen Rechte und Pflichten erlauben. Verstöße gegen das Schriftformgebot führen nicht zur Nichtigkeit des Berufsausbildungsvertrags (BAG vom 21.08.1997 – Az. 5 AZR 713/96 –).

Die Niederschrift muss mindestens Angaben enthalten über:

  • Art der Ausbildung, z.B. kaufmännisch oder handwerklich

  • sachliche und zeitliche Gliederung

  • Ziel der …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„Die GmbH von A-Z (smartPilot)“ jetzt 30 Minuten live testen!