Fachbeitrag | GmbH
08.09.2015

Vorsicht bei Beratung durch Steuerberater

Steuerberater schulden Dienste – nicht Erfolge.

Wer schreibt, der bleibt. Das gilt zumal im Verhältnis zu Steuerberatern. Ein mündlicher Vertrag mit ihnen gilt zwar auch. Selbst ein konkludentes Handeln kann eine Auftragserteilung sein. Aber ein schriftlicher Vertrag erleichtert im Streitfall die Beweisführung eventuell vor Gericht doch ungemein. Was er enthalten sollte und was noch im Verhältnis zum Steuerberater zu beachten ist, steht im neuen „GmbH-BRIEF“ (12/2015).

Steuerberater© Andrey Popov /​ fotolia.com

Vorsicht beim Griff zum Hörer!

Kissing. 4. September 2015 – Eine Steuerfrage brennt in der GmbH? Kein Problem. Kurz mal den Steuerberater befragt – wird ja nicht die Welt kosten. Stopp! Bevor Sie den Hörer in die Hand nehmen, empfiehlt sich ein Blick in die neue Ausgabe des Newsletters für Finanzsicherheit von GmbH-Geschäftsführern „GmbH-BRIEF“ über die Beratung durch Steuerberater.

Zahlungspflicht gegenüber dem Steuerberater

Der weist auf die Zahlungspflicht gegenüber dem Steuerberater in jedem Fall hin, wenn dieser zu einem unternehmerischen oder steuerlichen Thema Auskunft geben soll. Wer fragt, muss auch zahlen – nämlich die in Rechnung gestellten Gebühren des Beraters. Sogar unabhängig davon, ob der GmbH-Geschäftsführer die Antwort auf seine Frage für brauchbar hält oder nicht.

Steuerberatung ist Dienstleistung

Wie „GmbH-BRIEF“ schreibt, handelt es sich beim Steuerberatungsvertrag grundsätzlich um einen Dienstleistungsvertrag. Aus einem solchen schuldet der Steuerberater seine Dienste und der Auftraggeber das dafür geregelte Entgelt nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StbVV). GmbH-BRIEF: „Der Steuerberater schuldet seine Dienste – nicht einen bestimmten Erfolg.“

Steuerberater arbeitet persönlich

Das bedeute aber auch, dass der Steuerberater seine Dienste persönlich zu erbringen hat, zumindest jeden Auftrag kennen, prüfen und selber freigeben muss, wenn ihm Fachkräfte dabei zuarbeiten.

Mündlicher oder schriftlicher Vertrag?

Ganz wichtig ist, was „GmbH-Brief“ zum Steuerberatungsvertrag mitzuteilen hat. Dieser kann grundsätzlich mündlich abgeschlossen werden. Selbst ein „konkludentes Handeln“ könne eine Auftragserteilung sein. Der Newsletter empfiehlt jedoch, einen schriftlichen Steuerberatungsvertrag zu schließen. Dann wüssten beide Seiten genau, was gemacht werden soll und welche Rechte und Pflichten sie haben.

Mehr im Online-Seminar

Mehr über die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater und allen wichtige naktuellen Hintergründe der Rechte und Pflichten des Steuerberaters, können Sie zusätzloch zusätzlich in einem Online-Seminar von „GmbH-BRIEF“ am 16. September um 17 Uhr erfahren. Ort: Internet unter https://weka.adobeconnect.com/gmbh-brief

Für Abonnenten des GmbH-Briefs ist die Teilnahme an dem Online-Seminar selbstverständlich kostenlos.

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Autor: Franz Höllriegel 
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