Fachbeitrag | Beitrag aus „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“ 16.12.2015

Befristeter Arbeitsvertrag

Das Modell „befristeter Arbeitsvertrag“ erfreut sich großer und stets zunehmender Beliebtheit: Vor zehn Jahren war erst weniger als jede dritte Neueinstellung befristet. 1996 gab es dem IAB (Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung) zufolge etwa 1,3 Millionen befristete Arbeitsverhältnisse – 2010 waren es mit mehr als 2,5 Millionen nahezu doppelt so viele.

Auch soziale Gründe können eine Befristung rechtfertigen. Dies gilt insbesondere, wenn es ohne den in der Person des Arbeitnehmers begründeten sozialen Zweck überhaupt nicht zum Abschluss eines Arbeitsvertrags gekommen wäre (BAG – 7 AZR 630/07 v. 21.01.2009).

Hier können Sie gleich einen Mustervertrag für einen befristeten Arbeitsvertrag herunterladen.

Diese Möglichkeiten der Befristung gibt es

Im Gegensatz zum unbefristeten endet das befristete Arbeitsverhältnis, ohne dass der Ausspruch einer Kündigung erforderlich ist. Zu unterscheiden sind zeit- und zweckbefristete Arbeitsverhältnisse. Nach § 14 Abs. 4 des Gesetzes über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (Teilzeit- und Befristungsgesetz – TzBfG) müssen befristete Arbeitsverträge zwingend schriftlich abgeschlossen werden.

Unwirksame Befristungsabrede vermeiden

Ist die Befristungsabrede unwirksam, so gilt der Arbeitsvertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen!

Schriftform

Selbst eine arbeitsrechtliche Vereinbarung über die befristete Weiterbeschäftigung eines Mitarbeiters, der während eines Kündigungsrechtsstreits noch zu Abwicklungsarbeiten benötigt wird,…

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

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