16.12.2015

Ausschluss eines Geschäftsführers

Die GmbH von A-Z

Möchte sich die GmbH von einem Gesellschafter trennen, hat sie die Möglichkeit des Ausschlusses oder der Einziehung. Dabei verliert der Gesellschafter seine Gesellschafterrechte. Möglich ist jeder Ausschluss aus wichtigem Grund, der in der Person des auszuschließenden Gesellschafters liegen muss. Der Ausschluss ist die schärfste Strafe, die eine GmbH gegen einen Gesellschafter verhängen kann. Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes kann die Gesellschaft auch ohne ausdrückliche Regelung im Gesellschaftsvertrag einen Gesellschafter ausschließen. Ausschließungsklauseln werden meist als Einziehungsklauseln nach § 34 GmbH-Gesetz formuliert. Gerichtlich anerkannt werden solche Ausschlussklauseln, nach denen der Gesellschafter aus wichtigem Grund oder durch besondere Umstände sachlich gerechtfertigt ausgeschlossen werden kann, beispielsweise zur Vermeidung der Rechtsnachfolge im Erbfall. Der Ausschluss ist durch gesellschaftsvertragliche Regeln oder durch gerichtliches Urteil möglich. Die Ausschließungsklage wird an das zuständige Landgericht gerichtet. Allerdings ist auch hier ein Gesellschafterbeschluss Voraussetzung.

Bedeutung

Die GmbH möchte sich von einem Gesellschafter trennen. Dazu hat sie die Möglichkeit des Ausschlusses oder der Einziehung (§ 34 GmbH-Gesetz). Der Gesellschafter verliert dabei seine Gesellschafterrechte. Die GmbH besteht fort.

Es gibt zwei weitere Möglichkeiten, die Gesellschafterrolle zu verlieren. Der Austritt besteht darin, dass der Gesellschafter sich von …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

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