16.12.2015

Arbeitsvertrag

Die GmbH von A-Z

Für den Arbeitsvertrag gelten keine besonderen Formvorschriften. Allerdings muss der Arbeitgeber wegen des Nachweisgesetzes alle wesentlichen Bedingungen schriftlich festhalten. Durch die Schuldrechtsreform aus dem Jahre 2002 unterliegen standardisierte Arbeitsverträge dem AGB-Recht. Das bedeutet, dass diese Verträge von den Gerichten wie allgemeine Geschäftsbedingungen inhaltlich überprüft werden können.

Arbeitsvertrag: Schriftform und Mindestinhalt

Der Arbeitgeber hat spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich niederzulegen, die Niederschrift zu unterzeichnen und dem Arbeitnehmer auszuhändigen. Die wesentlichen Bedingungen, die in eine solche Niederschrift bzw. in den Arbeitsvertrag gehören, sind:

  • der Name und die Anschrift der Vertragsparteien

  • der Zeitpunkt des Beginns des Arbeitsverhältnisses

  • bei befristeten Arbeitsverhältnissen: die vorhersehbare Dauer des Arbeitsverhältnisses

  • der Arbeitsort oder, falls der Arbeitnehmer nicht nur an einem bestimmten Arbeitsort tätig sein soll, ein Hinweis darauf, dass der Arbeitnehmer an verschiedenen Orten beschäftigt werden kann

  • eine kurze Charakterisierung oder Beschreibung der vom Arbeitnehmer zu leistenden Tätigkeit

  • die Zusammensetzung und die Höhe des Arbeitsentgelts einschließlich der Zuschläge, der Zulagen, Prämien und Sonderzahlungen sowie anderer Bestandteile des Arbeitsentgelts und deren Fälligkeit

  • die vereinbarte Arbeitszeit

  • die …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

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