Fachbeitrag | Beitrag aus „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“ 16.12.2015

Arbeitsgerichte: Berufung

Wenn Sie ein Urteil erhalten und die unterlegene Partei in diesem Prozess waren, geht die Berufung an das Landesarbeitsgericht.

BerufungWenn es in die Berufung geht

Anwaltszwang vor Landesarbeitsgerichten

Spätestens jetzt müssen Sie einen Rechtsanwalt einschalten, denn vor den Landesarbeitsgerichten herrscht Anwaltszwang.

Die Berufung kann nur eingelegt werden,

  • wenn die Berufung im Urteil zugelassen worden ist oder

  • wenn der Wert des Beschwerdegegenstands 600,00 € übersteigt oder

  • in Rechtsstreitigkeiten über das Bestehen, das Nichtbestehen oder die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses.

Über die Berufung können Sie also in einem Prozess, in dem es um Geld geht, nachdenken, wenn Sie mit mindestens 600,00 € beschwert sind.

Negativbeispiel Berufung

Sie verklagen einen Mitarbeiter auf Zahlung von 1.400,00 € Schadensersatz. Da Gericht spricht Ihnen in einem Urteil 900,00 € zu. Können Sie in die Berufung gehen? Nein, beschwert sind Sie nur mit 500,00 €, da das Urteil hinter Ihrem ursprünglichen …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa

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