Fachbeitrag | Beitrag aus „Die GmbH von A-Z (smartPilot)“
16.12.2015

Arbeitnehmerüberlassung: Wer verleihen will, braucht eine Erlaubnis

Geschäftsleute sitzen um einen Tisch bei einer Konferenz© pressmaster /​ fotolia.com

Erlaubnis

Verleiher benötigen eine Erlaubnis der Bundesagentur für Arbeit (§ 17 AÜG). Sie ist schriftlich zu beantragen (§ 2 Abs. 1 AÜG) und kann unter Bedingungen oder verbunden mit Auflagen erteilt werden. Neu gegründeten Zeitarbeitsunternehmen wird beispielsweise nur eine befristete Erlaubnis erteilt. Erst nach einer Geschäftstätigkeit von drei Jahren können Zeitarbeitsunternehmen eine unbefristete Erlaubnis erhalten (§ 2 Abs. 5 AÜG). Die Erlaubnis wird auf ein Jahr befristet. Die Verlängerung ist spätestens drei Monate vor Ablauf des Jahres zu beantragen (§ 2 Abs. 4 AÜG).

Der Verleiher ist verpflichtet, im Arbeitnehmerüberlassungsvertrag anzugeben, ob er eine gültige Verleiherlaubnis besitzt (§ 12 Abs. 1 AÜG).

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa 

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