Lexikonstichwort | Beitrag aus „Wasserrecht“ 25.11.2016

Wasserrahmenrichtlinie – WRRL

Mit Inkrafttreten der Richtlinie 2000/60/EG, der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), wurde der Grundstein für eine integrierte Gewässerschutzpolitik in Europa gelegt, der über Staats- und Ländergrenzen hinweg eine koordinierte Bewirtschaftung der Gewässer innerhalb der Flusseinzugsgebiete bewirkt.

Die Richtlinie schafft einen Ordnungsrahmen zum Schutz und zur Verbesserung des Zustands der Gewässer. In Artikel 1 sind die Ziele übergeordnet festgelegt: Herstellen der ökologischen Funktionsfähigkeit der Oberflächengewässer und Erhaltung der Nutzbarkeit des Grundwassers, einhergehend mit der Reduzierung der Verschmutzung des Grundwassers, Förderung einer nachhaltigen Nutzung der Ressource „Wasser“, schrittweise Reduzierung von eingeleiteten und freigesetzten Schadstoffen (Immission, Emission) und Minderung der Auswirkungen von Überschwemmungen und Dürren

Umweltschutzziele der Wasserrahmenrichtlinie

Oberirdische Gewässer:

  • guter ökologischer und chemischer Zustand (bei erheblich veränderten oder künstlichen Gewässern) in 15 Jahren
  • Verschlechterungsverbot

Grundwasser:

  • guter quantitativer und chemischer Zustand in 15 Jahren
  • Umkehr von signifikanten Belastungstrends
  • Begrenzung des Schadstoffeintrags
  • Verhinderung der Verschlechterung des Grundwasserzustands

Beispiele:

  • Bestimmung der Flusseinzugsgebiete und Zuordnung zur internationalen Flussgebietseinheit
  • Analyse der Merkmale im Einzugsgebiet (wie Festlegung der Typen der Oberflächengewässer, Referenzbedingungen und …
Autor: WEKA Redaktion

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