Lexikonstichwort | Beitrag aus „Immissionsschutzrecht / TA-Luft“ 25.11.2016

Wäscher

Wäscher werden in der Nassabscheidung eingesetzt. Mithilfe von sogenannten Waschflüssigkeiten werden kleine Partikel aus den Abgasen abgeschieden.

Einsatz in der Nassabscheidung

Wirksame Massenkräfte wie Schwer-, Zentrifugal- und Trägheitskräfte nehmen mit der Partikelgröße stark ab. Die Vergrößerung der Partikeloberfläche durch Bindung an Waschflüssigkeitströpfchen oder bespülte Oberflächen stellen eine Möglichkeit dar, den Abscheidegrad von Massenkraftabscheidern und anderen Staubabscheidern zu erhöhen.

Dabei ist zu beachten, dass dadurch im Allgemeinen nur eine Verlagerung der Schadstoffe aus der Luft ins Wasser erfolgt. Daher sollten für die Wahl nassarbeitender Abscheider besondere Gründe vorliegen, z. B. klebrige oder leicht entzündliche Stäube bzw. eine begründete Staubexplosionsgefahr.

Grundsätzlich lässt sich die Nassabscheidung mit folgenden Prinzipien beschreiben:

  • Die im Rohgas befindlichen Staubpartikel müssen mit den erheblich größeren Waschwassertropfen in Kontakt gebracht werden.

  • Die Staubteilchen müssen auf den Tropfen festgehalten werden und

  • mit den Tropfen zusammen abgeschieden werden.

Die Auftreffwahrscheinlichkeit und somit die Abscheidewirkung steigt mit

  • zunehmender Korngröße der Staubteilchen,

  • der Anzahl und Feinheit der Tropfen und

  • der Relativgeschwindigkeit zwischen Tropfen und Staubteilchen.

Partikel kleiner 1 µm lassen sich nur durch Hochleistungsentstauber abscheiden. Mit ihnen sind Grenzkorndurchmesser von ca. 0,1 µm erreichbar. Allerdings …

Autor: WEKA Redaktion

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