News | Immissionsschutz
29.06.2015

Zur Revision der TA Luft sind weitere Details bekannt

Die Revision der TA Luft soll nach den Plänen des Bundesumweltministeriums (BMUB) bis zum Jahr 2017 umgesetzt sein. Und mit der Novelle geht es weiter gut voran. Nun wurden erneut Details zu Schwerpunkten bekannt gegeben. Mit entsprechenden Teilergebnissen ist auch in den kommenden Monaten zu rechnen.

Für Verantwortliche im Bereich Immissionsschutz kann die kompakte Zusammenfassung der geplanten Neuerungen erste Hinweise für künftigen Handlungsbedarf geben.© David De Lossy /​ Photodisc /​ Thinkstock

Die Revision der TA Luft wurde bereits 2014 vom Bundesumweltministerium (BMUB) auf den Weg gebracht. Erst vor kurzem wurde ein erster Teilentwurf veröffentlicht. Und nun wurden Änderungen zu weiteren Abschnitten der umfangreichen technischen Anleitung bekannt.

Für Verantwortliche im Bereich Immissionsschutz kann die kompakte Zusammenfassung der geplanten Neuerungen der TA Luft erste Hinweise für künftigen Handlungsbedarf geben.

  • Änderungen im gesamten Immissions- und Emissionsteil
  • 5.2: Anpassungen allgemeiner Grenzwerte
  • Anpassung der Liste krebserzeugender Stoffe (LAI-Vollzugshilfe für Formaldehyd soll 1:1 übernommen werden)
  • Aufnahme von Vollzugsempfehlungen für BVT-Schlussfolgerungen
  • Änderung Irrelevanz Klausel, (ggf. 1 %-Schwelle)
  • Aufnahme „weicher“ Faktoren aus den BVT-Merkblättern im allgemeinen und besonderen Teil aufgrund der Vorgaben aus dem Klimaaktionsprogramm (z. B. Energieeffizienz)
  • neuer Immissionswert für Feinstaub (PM 2,5)
  • Aufnahme der Geruchsimmissions-Richtlinie als neuer Anhang
  • Neuer Anhang zu FFH-Verträglichkeitsprüfung/Critical Loads
Autor: Frank Oswald

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