25.11.2016

Straftat

Eine Straftat ist nach deutschem Recht ein Verhalten, das laut Strafgesetzbuch eine verbotene Handlung darstellt, die mit einer Strafe bedroht ist. Der Täter muss in vollem Bewusstsein seiner Tat, also schuldhaft und außerdem rechtswidrig, also z.B. nicht in Notwehr, gehandelt haben. Sind diese drei Bedingungen erfüllt, liegt eine Straftat vor.

Straftatbestände im Einzelnen

§ 324 StGB Gewässerverunreinigung

Nach § 324 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wer unbefugt ein Gewässer verunreinigt oder sonst dessen Eigenschaften nachteilig verändert. Der Versuch ist strafbar. Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.

§ 329 Abs. 2 StGB Gefährdung eines Wasser- oder Quellenschutzgebiets

Wer entgegen einer zum Schutz eines Wasser- oder Heilquellenschutzgebiets erlassenen Rechtsvorschrift oder vollziehbaren Untersagung

  1. betriebliche Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen betreibt,

  2. Rohrleitungsanlagen zum Befördern wassergefährdender Stoffe betreibt oder solche Stoffe befördert oder

  3. im Rahmen eines Gewerbebetriebs Kies, Sand, Ton oder andere feste Stoffe abbaut,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe.

§ 330 StGB Schwere Umweltgefährdung

Nach § 330 StGB wird in besonders schweren Fällen eine vorsätzliche Tat nach §§ 324 bis 329 StGB …

Autor: WEKA Redaktion

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