25.11.2016

Selbstüberwachung

Gewässer sind als Bestandteil des Naturhaushaltes so zu bewirtschaften, dass jede vermeidbare Beeinträchtigung ihrer ökologischen Funktion unterbleibt. Hierzu zählt insbesondere auch eine hinreichende Behandlung anfallender kommunaler und gewerblich-industrieller Abwässer. Die Anlagenbetreiber sind deshalb verpflichtet, die erforderlichen Einrichtungen und Anlagen nach dem jeweiligen Stand der Technik zu errichten und zu betreiben. Die Anlagenbetreiber sind verpflichtet, eine regelmäßige und planmäßige Überwachung – die Selbst- oder Eigenüberwachung – durchzuführen.

Eigenkontrolle der Abwasserbehandlung

Um die gesetzlichen Bestimmungen bei der Einleitung von Abwässern in Gewässer oder öffentliche Abwasseranlagen sicher erfüllen zu können, müssen die Abwasserbehandlungsanlagen und die Kanalnetze einwandfrei gewartet und betrieben werden. Hierfür ist es unerlässlich, dass das Abwasser hinreichend häufig überprüft wird. Nur auf diese Weise ist es möglich, bei internen und externen Störungen unverzüglich Abhilfe zu schaffen. Die meisten Länderregierungen haben dazu Verordnungen zur Selbstüberwachung von Abwasseranlagen erlassen. Diese Verordnungen legen die zu untersuchenden Parameter, die Häufigkeit der Funktions- und Ablaufkontrollen sowie deren Dokumentation und Berichtspflichten fest.

Bei der überwiegenden Zahl der öffentlichen und industriellen Abwasseranlagen wird die Selbstüberwachung vom Betriebspersonal durchgeführt. Um den analytischen Gesamtaufwand zu reduzieren …

Autor: WEKA Redaktion

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