25.11.2016

Kataster

Ein Kataster ist eine Auflistung aller relevanten Informationen wie beispielsweise Vorschriften oder Abläufe, die gesammelt und geordnet aufbewahrt werden. So ist es möglich, einen Überblick zu wahren und gleichzeitig nähere Informationen zur Verfügung zu haben. Ein Kataster hat meist ständiger Aktualisierung zu unterliegen, da ansonsten die, inzwischen meist elektronisch gespeicherten Daten veralten. Generell unterscheidet man zwischen Anlagenkatastern und Rechtskatastern.

Anlagenkataster

Viele der Landes-Anlagenverordnungen verlangen aufgrund des Gefährdungspotenzials bestimmter Anlagen, dass ein Anlagenkataster/-verzeichnis geführt und fortgeschrieben wird. Grundsätzlich müssen Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen so beschaffen sein und betrieben werden, dass wassergefährdende Stoffe nicht austreten können. Sie müssen dicht, standsicher und gegen die zu erwartenden mechanischen, thermischen und chemischen Einflüsse hinreichend widerstandsfähig sein.

Die einzelnen Bundesländer haben unterschiedliche Bestimmungen, ab wann ein Anlagenkataster zu führen ist. In der Regel wird ein Anlagenkataster verlangt, wenn die Anlagen der Gefährdungsstufe D entsprechen.

Inhalte eines Anlagenkatasters

Wesentliche Daten, die laut VAwS im Kataster enthalten sein müssen:

  • Beschreibung der Anlage

  • die eingesetzten Stoffe

  • die Wassergefährdungsklasse der eingesetzten Stoffe

  • Rauminhalt/Volumen der Anlage

  • Beschreibung der Gefahrenquellen

  • Beschreibung der Maßnahmen

Beschreibung …

Autor: WEKA Redaktion

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