25.11.2016

Hochwasserschutz

Wasserrecht

Unter Hochwasserschutz werden sowohl organisatorische Vorsichtsmaßnahmen als auch technische Einrichtungen verstanden, mit denen man die Bevölkerung und auch Sachgüter bei auftretendem Hochwasser vor Schaden bewahren kann.

Erstellung von Risikomanagementplänen bis 2015

Der Hochwasserschutz wird durch §§ 72 bis 81 WHG geregelt. Hochwasser ist die zeitlich begrenzte Überschwemmung von normalerweise nicht mit Wasser bedecktem Land durch oberirdische Gewässer oder durch in Küstengebiete eindringendes Meerwasser (§ 72 WHG). Anders verursachte Überflutungen, etwa durch Rückstau aus einer Kanalisation, durch geplatzte Wasserleitungen, durch Starkregenereignisse oder durch aufsteigendes Grundwasser, gelten nicht als Hochwasser im Sinne des Wasserhaushaltsgesetzes.

Risikogebiete, Gefahrenkarten, Risikomanagementpläne

In Umsetzung der EU-Hochwasserrichtlinie müssen die nach Landesrecht zuständigen Behörden nach § 73 WHG Hochwasserrisiken bis zum 22.12.2011 bewerten und Gebiete mit signifikantem Hochwasserrisiko (Risikogebiete) bestimmen. Für die Risikogebiete sind Gefahrenkarten und Risikokarten bis zum 22.12.2013 zu erstellen (§ 74 WHG). Darauf aufbauend müssen bis zum 22.12.2015 Risikomanagementpläne erarbeitet werden (§ 75 WHG). Darin sind Ziele für das Risikomanagement, insbesondere zur Verringerung möglicher Nachteile für die menschliche Gesundheit, die Umwelt, das Kulturerbe, wirtschaftliche Tätigkeiten und erhebliche Sachwerte durch Hochwasser, festzulegen. Erforderlichenfalls …

Autor: WEKA Redaktion

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