25.11.2016

Grenzüberschreitende Abfallverbringung

Abfallrecht WEKa MEDIA

Der Im- und Export von Abfällen wird als grenzüberschreitende Abfallverbringung bezeichnet. Das Basler Übereinkommen (auch Basler Konvention genannt) regelt die grenzüberschreitende Verbringung von gefährlichen Abfällen. Mit der EU-Abfallverbringungsverordung wurden die Richtlinien des Basler Übereinkommens für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union rechtsverbindlich umgesetzt.

Im- und Export von Abfällen

Grenzüberschreitende Abfallverbringung, insbesondere das Verbringen von problematischen Abfällen aus Industriestaaten in sog. Entwicklungsländer, stellte lange Zeit ein Problem dar. In den letzten Jahren wurde jedoch ein komplexes Regelwerk geschaffen, um Abfallverbringungen zu kontrollieren bzw. zu unterbinden. Für die Bundesrepublik Deutschland gelten diesbezüglich insbesondere

  • das Basler Übereinkommen über die Kontrolle des grenzüberschreitenden Verbringens gefährlicher Abfälle und ihre Entsorgung,
  • der OECD-Ratsbeschluss über die Kontrolle von grenzüberschreitender Abfallverbringung zur Verwertung,
  • die Abfallverbringungsverordnung,
  • das Abfallverbringungsgesetz
Autor: WEKA Redaktion

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Abfallrecht“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „Abfallrecht“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„Abfallrecht“ jetzt 30 Minuten live testen!