News | Betrieblicher Umweltschutz
11.06.2015

Gewerbeabfall soll besser recycelt werden

Gewerblicher Abfall, insbesondere Siedlungsabfallgemische enthalten zahlreiche Wertstoffe, deren Potenzial bislang nicht erfasst und daher auch nicht genutzt wurde. Die Zusammensetzung und Mengen wurden nun in einer Studie des Umweltbundesamtes ermittelt. Das Ergebnis zeigt, dass die Recyclingquote noch deutlich gesteigert werden kann.

Gewerblicher Papierabfall© arhenrix/​iStock/​Thinkstock

Gewerbliche Siedlungsabfallgemische werden künftig besser sortiert und wertvolle Stoffe entsprechend wiederverwertet. Denn erstmals liegen verlässliche Daten hinsichtlich der Zusammensetzung sowie zum Aufkommen und Verbleib gewerblicher Siedlungsabfallgemische vor.

Gewerbeabfall – Studie offenbart Potential

Auf der Basis einer Studie des Umweltbundesamtes wurde nach einer unter Umweltgesichtspunkten optimaleren Entsorgungslösung für gewerbliche Siedlungsabfallgemische gesucht – und mit Hilfe einer ökologischen Stromstoffbewertung auch gefunden. Demnach fällt die ökobilanzielle Bewertung wie folgt aus: Papier (sowie Pappe und Karton), Holz, Kunststoffe und Metalle sollten verpflichtend in mechanischen Vorbehandlungsanlagen unter Einhaltung technischer Mindeststandards sortiert werden. Für die Sortierreste wird anschließend eine möglichst hochwertige energetische Verwertung empfohlen. Bei der baldigen Novellierung der Gewerbeabfallordnung sollen die Forschungsergebnisse zum Thema gewerblicher Abfall berücksichtigt werden.

Die UBA-Studie zu gewerblichen Siedlungsabfallgemischen kann kostenlos heruntergeladen werden.

Autor: WEKA MEDIA Redaktion

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