Lexikonstichwort | Beitrag aus „Immissionsschutzrecht / TA-Luft“ 25.11.2016

Filter

Im Immissionsschutz werden Filter im mechanischen Trennverfahren eingesetzt, um feste oder flüssige Partikel aus den Abgasen abzuscheiden.

Filternde Abscheider und Elektrische Abscheider

Für die Abscheidung fester und flüssiger Partikel aus Abgasen kommen verschiedenartige Filter zum Einsatz. Es wird dabei zwischen den sogenannten „filternden Abscheidern“ wie Abreinigungsfilter, Speicherfilter , Schüttschichtfilter und den „elektrischen Abscheidern“ (Elektrofilter) unterschieden.

Filternde Abscheider

Bei filternden Abscheidern wird das zu reinigende Rohgas durch ein poröses Medium geleitet, in dem die dispergierten Feststoffteilchen aufgrund verschiedener Mechanismen zurückgehalten werden. Mit filternden Abscheidern lassen sich höchste Abscheidegrade erzielen (> 99 %), wobei auch feinste Partikel hochwirksam abgeschieden werden.

Reingaskonzentrationen um 1 bis 5 mg/m3 sind erreichbar. Aufgrund der trockenen Abscheidung besteht prinzipiell die Möglichkeit einer Verwertung oder Rückführung abgereinigter Stäube. Die gestiegenen gesetzlichen Anforderungen an Emissionswerte führen zu einem verstärkten Einsatz, auch im Bereich der Rauchgasreinigung. Der Marktanteil filternder Abscheider liegt derzeit bei ca. 50 %.

Filternde Abscheider lassen sich in Abhängigkeit vom Filtermedium, dem Leistungsbereich und der vorhandenen Abreinigungsmöglichkeit wie folgt einteilen:

  • Faserschichtfilter

    Speicherfilter

    Grobfilter

    Schwebstofffilter

    Abreinigungsfilter

    Schlauchfilter

    Taschenfilter

Autor: WEKA Redaktion

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