25.11.2016

Fällungsverfahren

Die Fällung ist ein chemisches Verfahren der Wasseraufbereitung, das im Wesentlichen zur Vorreinigung von Rohwasser eingesetzt wird. Behandlungsziele sind in der Regel die Reduzierung von Schwebstoffen sowie die Entfernung von gelösten Stoffen wie z.B. Eisen oder Mangan. Diese Abwasserbehandlung dient dem Schutz der Gewässer vor Schadstoffen und führt zur Ermäßigung der Abwasserabgabe.

Verfahren

Bei der Fällung eines gelösten Stoffs entsteht durch Zugabe eines Fällungsmittels eine schwerlösliche Verbindung. Im Wasser enthaltene kolloidale Verunreinigungen sind zumeist negativ geladen. Beim Zusammentreffen dieser Teilchen mit den positiv geladenen Ionen des Fällungsmittels erfolgt eine Entstabilisierung der Kolloide. Sie verbinden sich mit dem Fällungsmittel zu Hydroxidflocken, die durch Sedimentation oder Filtration entfernt werden können (siehe auch Flockung).

Die Entfernung von Eisen und/oder Mangan aus dem Wasser erfolgt dadurch, dass diese gelösten Stoffe durch Belüftung oder Sauerstoffzufuhr oxidiert und damit in eine unlösliche Form überführt …

Autor: WEKA Redaktion

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