Lexikonstichwort | Beitrag aus „Immissionsschutzrecht / TA-Luft“ 25.11.2016

Bodenschutz

Böden sind wesentliche Bestandteile von Natur und Landschaft. Der Erhalt aller Bodenfunktionen ist Voraussetzung für eine nachhaltige ökologische, ökonomische und soziale Entwicklung unserer Gesellschaft. Es ist die Aufgabe des Bodenschutzes, den nachfolgenden Generationen die Bodenfunktionen, die vielfach konkurrierenden Nutzungsansprüchen unterliegen, zu erhalten und bereits entstandene Schäden zu sanieren. Boden ist eine nicht erneuerbare Ressource. Hieraus ergeben sich rechtliche Verpflichtungen für die Bodennutzer und Grundeigentümer und viele fachliche Fragen zur Erfassung, Bewertung und Sanierung von Bodenbelastungen.

Entstehung des Bewusstseins für den Bodenschutz

Im Vergleich zu den Schutzgütern Wasser und Luft war der Boden lange Zeit ein „vergessenes Medium“, das vernachlässigt und als zunehmend gefährdete Lebensgrundlage nicht wahrgenommen wurde. Dies liegt unter anderem daran, dass Gefahren für den Boden, wie z.B. die kontinuierliche Anreicherung von Schadstoffen, oft schleichend und für den Menschen nicht sichtbar verlaufen, trotzdem aber irreversible Folgen haben können. Ein allgemeines „Bodenbewusstsein“ ist deshalb von großer Wichtigkeit. Nur wer um die Bedeutung des Bodens und seine Gefährdung weiß, kann Schaden für sich und seine Umwelt abwenden und die Lebensgrundlage Boden erhalten helfen. Das Gesetz zum Schutz vor schädlichen Bodenveränderungen und zur Sanierung von Altlasten (BBodSchG) ist Ausdruck eines Neuanfangs und eines Umdenkens …

Autor: WEKA Redaktion

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